(openPR) Am 20. September 2015 wurde im Rahmen der Eröffnung der 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft in Konstanz Frau Dr. Dr. Silvia Käppeli mit der Agnes Karll-Medaille des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK) ausgezeichnet.
Silvia Käppeli erhält die höchste Auszeichnung des DBfK für ihren langjährigen Beitrag zur Professionalisierung der Pflege und die Entwicklung der Pflegewissenschaft im deutschsprachigen Raum. In ihrer Laudatio hob DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein hervor, auf welch vielfältige Art dieser Einfluss sichtbar ist. In ihrem Berufsleben hat Käppeli immer wieder und ohne Scheu auf Schwächen und Probleme aufmerksam gemacht - sei es mit einem Papier zur Rationierung von Pflege im Krankenhaus oder der Reaktion auf die Erfahrungen mit der Versorgung eines sterbenden Familienmitgliedes. Ethik ist ein zentrales Thema für sie. Ethik in ihrer ganz praktischen Relevanz für die Pflegepraxis, aber auch als Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission. Sie war eine zentrale Akteurin in der Professionalisierung der Pflege in der Schweiz und leitete u.a. das Zentrum für Entwicklung und Forschung in der Pflege (ZEFP) am Universitätsspital Zürich. Heute ist Käppeli ehrenamtlich in Afghanistan aktiv. Sie kümmert sich um die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen und die Ausbildung von Pflegefachpersonen.
Die Agnes Karll Medaille wurde 2003 anlässlich des 100jährigen Bestehens des DBfK begründet. Sie wird alle drei Jahre verliehen. Mit ihr wurden für die Weiterentwicklung der Pflege bedeutsame Persönlichkeiten ausgezeichnet. Zu diesen Personen gehören die ehemalige ICN-Präsidentin Christine Hancock, die Begründerin des DNQP Doris Schiemann, die langjährige Leiterin des DBfK-Bildungszentrums Essen Renate Reimann und Deutschlands erste Pflegeprofessorin Ruth Schröck.












