(openPR) Mit dem unterschiedlichen Verhandlungsverhalten von Männern und Frauen haben sich zwei Professorinnen der Fachhochschule Frankfurt am Main – University of Applied Sciences (FH FFM) beschäftigt. „Wir kamen zu dem Ergebnis, dass ein großer Unterschied darin besteht, ob Frauen für andere oder in eigener Sache verhandeln“, sagt Andrea Ruppert, die gemeinsam mit Ihrer Kollegin Martina Voigt an dem Projekt „Gender-Aspekte bei Vertragsverhandlungen“ gearbeitet hat. Ruppert und Voigt lehren am Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht der FH FFM.
Ausgangspunkt des Projekts waren Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang „Verhandeln und Gestalten von Verträgen“; dort sollten die Studierenden für Gender-Aspekte der Verhandlungsführung sensibilisiert werden. Zudem wurde ihnen Grundlagenwissen zur Verbesserung ihrer eigenen Verhandlungsführung vermittelt. Die Finanzierung erfolgte durch das gemeinsame Frauenforschungszentrum der Hessischen Fachhochschulen (gFFZ).
Ein zusätzlicher Workshop hatte zum Ziel, von den teilnehmenden Unternehmen, juristischen Verbänden und Hochschulen weitere Impulse zu erhalten. Diese werden zu neuer Forschung und Förderungen führen und in die Lehre eingehen.
Die beiden Wissenschaftlerinnen interessieren sich besonders für die Frage, inwieweit sich die geschlechtstypische Verhandlungsführung auch auf die Gehälter von Männern und Frauen auswirkt; dies soll in einem neuen Forschungsprojekt untersucht werden. Hierfür haben die FH-Professorinnen bereits eine Zusage auf Förderung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst erhalten.
Informationen: Andrea Ruppert, Telefon: 069/1533-3813, E-Mail:
, Martina Voigt, Telefon: 069/1533-2718, E-Mail:
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