(openPR) Schwäbisch Hall, September 2015 - Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH und die Urbane Energie arbeiten zukünftig partnerschaftlich im Bereich des MieterStrom und der Abwicklung des Energievertriebs zusammen. Nachdem durch das EEG bislang nur Eigentümer von Einfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien direkt von der staatlichen Förderung profitierten, können nun auch Mieter von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen und Quartieren aktiv an der Energiewende partizipieren. Dabei nutzen sie den günstigen und vor Ort produzierten Strom gemeinsam und ermöglichen zusätzlich den Betrieb neuer Solaranlagen und Blockheizkraftwerke.
Dr. Harald Will, Gründer der Urbane Energie, freut sich: „Der von den Stadtwerken Schwäbisch Hall und Urbane Energie gemeinsam erbrachte Service MieterStrom ermöglicht die aktive Beteiligung der Mieter an der Energiewende.“
Die Urbane Energie aus München unterstützt lokale Energieerzeuger mit dem Konzept des MieterStrom bei der Vermarktung ihres produzierten Stroms an Letztverbraucher.
Die Stadtwerke Schwäbisch Hall gewährleisten dabei die marktkonforme Umsetzung der energiewirtschaftlichen Prozesse in den Bereichen Kundenwechsel, Marktkommunikation, Abrechnung, Forderungs-management und Kundenservice.
Als Anbieter für energiewirtschaftliche Marktprozesse mit flexiblen Systemlösungen sind die Stadtwerke Schwäbisch Hall seit vielen Jahren am liberalisierten Energiemarkt tätig und gehören zu den erfahrensten Dienstleistern im Markt.
Regelmäßig ändernde Marktregelung und hochkomplexe Prozesse
Die Abwicklung der Abrechnungs- und Kundenprozesse in der Strom- und Gassparte erfordert die Einhaltung vielerlei gesetzlich vorgeschriebener und sich regelmäßig ändernder Marktregeln und Datenformate. Diese hochkomplizierten Prozesse betreffen die Kommunikation und Vertragsvereinbarungen mit vielen verschieden Marktteilnehmern sowie die Abrechnung und Lieferantenwechsel des Kunden. Da die Abwicklung der Prozesse hohe Kosten für IT und Personal verursacht und die Konzentration auf Vertrieb und Marketing die Ressourcen benötigt, entscheiden sich viele Energielieferanten für einen spezialisierten und erfahren Dienstleister, wie die Stadtwerke Schwäbisch Hall.
Das neue Geschäftsmodell des MieterStrom ermöglicht die kleinteilige Vermarktung der Energie aus nachbarschafts- und quartierbezogenen Energieprojekten direkt an die Kunden - die Energiewende 2.0. Insbesondere die Vorteile der flexiblen IT-Systeme aus Schwäbisch Hall kommen hierbei zum Tragen, da sowohl regulierte als auch nicht regulierte Marktprozesse gleichzeitig zu erbringen sind.
Ronald Pfitzer, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall, ergänzt:
„Der Clou der SHERPA-Dienstleistung: in nur einem Vertrag und einem Zähler pro Kunde kann die Energielieferung und -rechnung aus dezentralen Erzeugungsanlagen sowie der Energiebezug aus dem Netz abgebildet werden. Die Stadtwerke können dabei auf Erfahrungen und Ressourcen zurückgreifen, die das Unternehmen in mehr als 15 Jahren als erfolgreicher Energiemarktdienstleister aufgebaut hat.“
Überzeugende Lösungen für Mieterstrom Projekte
Die Urbane Energie bietet die Entwicklung, Beratung und erfolgreiche Umsetzung von MieterStrom Projekten. „Zusammenfassend gesagt,“ so Dr. Will, „zielt unser Angebot darauf ab, drei wesentliche Aspekte der Energiewende zu verbinden:
1. Die Direktversorgung, d.h. die Einspeisung dezentral erzeugter Energie, wird so umgesetzt, dass Energieerzeugung, Speicherung und der direkte Verbrauch vor Ort optimal aufeinander abgestimmt werden. Die Nutzung des öffentlichen Netzes wird optimiert, dass weniger Netzentgelte anfallen und die Betreiber dezentraler Energieanlagen, Mieter und Hauseigentümer gemeinsam profitieren und Geld sparen können.
2. Die ergänzende bundesweite Energielieferung mit Strom und Gas an Kunden, die nicht in eigenen Erzeugungsanlagen produziert werden können.
3. Die korrekte Abrechnung der Energieeinspeisung und des -bezugs jeweils in einem Vertrag pro Kunde, z.B. von Mietern im Auftrag der Vermieter bzw. von Eigentümern, die einen Teil ihrer Energie selbst erzeugen, ist für uns kein Problem.“






