(openPR) Radreisen werden in Deutschland immer beliebter - und in Folge davon kommen zahlreiche neue Fahrradkreationen auf den Markt. Die Reiseradler schon lange im Blick haben Spezialradanbieter. Gerade Liegeräder bieten sich mit ihrem Sitzkomfort und dem Panoramablick für lange Touren an. Angesichts des Booms bei Aktivreisen lag es für die Liegeradmanufaktur HP Velotechnik auf der Hand, den Reiseradklassiker in ihrer Modellpalette grundlegend zu überarbeiten. Ende August kann der neue Scoprion fx auf der weltgrößten Fahrradmesse, der Eurobike in Friedrichshafen, begutachtet und Probe gefahren werden.
In das neue Chassis sind Erkenntnisse eingeflossen, die die Konstrukteure beim Bau elektrischer Speed-Pedelecs gewonnen haben. Das Ergebnis in Stichworten: markant steiferer Rahmen, bessere Kraftübertragung, deutlich höhere Zuladekapazität – und das alles bei praktisch gleichem Gewicht. Der „entscheidende Punkt", erläutert Chefkonstrukteur Daniel Pulvermüller, sei der Einsatz der Spaceframe-Technologie. Damit beschreibt der Firmeninhaber die Art, wie der Hinterbau an Hauptrahmen und Sitz angebunden ist. Das so genannte Raum-Fachwerk ermöglicht einen geradlinigen Verlauf der Kette durch den gefederten Hinterbau. Dadurch sei es gelungen, den Krafteinfluss des Antriebs in den Gesamtrahmen wesentlich zu verringern. Resultat ist ein um 17 Prozent steiferes Chassis. Das verträgt nun 140 Kilogramm Zuladung anstatt 130 Kilo.
Neu gestaltet wurde auch der Frontbereich. Das um fünf Zentimeter höhere Tretlager sorgt für ein sportlicheres Pedalieren. Die Sitzposition bleibt dabei praktisch unverändert. Im Vergleich zu anderen Trikes mittelhoch angesiedelt, garantiert sie, was Reiseradler am Liegerad besonders schätzen: den uneingeschränkten Panoramablick bei guter Windschnittigkeit.
Ebenfalls ein zentraler Punkt für Globetrotter ist die bequeme und sichere Unterbringung von viel Gepäck. Die bis zu 50 Kilo lassen sich gut verteilt auf vier handelsübliche Hinterrad-Taschen schwerpunktgünstig hinter dem Sitz unterbringen. Von all dem unbeeinflusst bleiben die Kernelemente der Baureihe: Das Rad kann ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen zum Transport in Bahn oder gefaltet werden. Das Baukastensystem des Herstellers ermöglicht individuelle Ausstattungslösungen, etwa eine Schaltung mit 81 Gängen oder den E-Motor mit Rückwärtsgang und Smartphone-Konnektivität.
Das Standardmodell kostet 3.390,– Euro. Weitere Informationen unter www.hpvelotechnik.com, Telefon 0 61 92 - 97 99 20.













