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Die neue Reiselust der Deutschen: Herausforderung für die Tourismusbranche

12.07.200616:06 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Die neue Reiselust der Deutschen: Herausforderung für die Tourismusbranche
Studieren in Mecklenburg-Vorpommern (www.photocase.com)
Studieren in Mecklenburg-Vorpommern (www.photocase.com)

(openPR) Mehr Aufbruchstimmung als Verunsicherung ist angesagt: Nach Angaben der Tourismusforscher wollen gut zwei Drittel der Bevölkerung (67,9%) im Jahr 2006 eine Urlaubsreise von mindestens 5 Tagen Dauer unternehmen. Nur etwa jeder fünfte Bundesbürger (22,1% - im Vorjahr 2005: 29,6%) will auf jeden Fall zu Hause bleiben. Und jeder zehnte Befragte ist sich noch unsicher (Tourismusanalyse 2006 des BAT Freizeit-Forschungsinstituts). Die Deutschen wollen wieder mehr verreisen. Die Krisenstimmung ist überwunden. Und Reiselust darf man wieder zeigen, wenn man sie sich leisten kann.



In Deutschland scheint sich wieder Reiseoptimismus breit zu machen: Die Reiselust wächst und die Reisedauer nimmt wieder zu (2004: 12,8 Tage – 2005: 13,3 Tage). Gut zwei Drittel der Bevölkerung (68%) hatten im Januar bereits feste Reiseabsichten für 2006.

Nur knapp jeder zehnte Bundesbürger (9,7%) will während der Fußball-WM vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 verreisen. Alle anderen bleiben zu Hause oder sind sich noch unsicher. Die fußballbegeisterten Deutschen werden der Reisebranche nur auf den ersten Blick einen WM-Knick bescheren. Denn der dramatische Einbruch findet nicht statt. Im Juni mag es mitunter heißen: „Betten frei“, dafür im Juli/August eher: „Ausgebucht“. Das WM-Fieber kann das Reisefieber nicht ersetzen: Was der Reisebranche während der WM an Urlaubsgästen verloren geht, wird nach Beendigung des Turniers in einer Aufholjagd wieder ausgeglichen.

Trotz guter Vorzeichen sollte sich die Reisebranche auf die Reiselust der Deutschen gut vorbereiten, denn die Urlaubsqualität muss neu definiert werden: Aus Reiseveranstaltern, Erlebnismachern und Händlern mit Lebensfreude werden zunehmend Dienstleister für das Wohlbefinden. Die Urlauber wollen in Atmosphäre baden. Das Atmosphärische - die immaterielle Qualität des Urlaubs - wird immer wichtiger, seitdem materielle Steigerungen kaum mehr bezahlbar sind.

Solche Trends und Entwicklungen spielen für den Tourismus eine immer entscheidendere Rolle. Während noch vor 20 Jahren die Menschen in erster Linie aus Erholungsgründen in die ihnen bekannten Urlaubsregionen gereist sind, fordern Sie heute von Anbietern und Veranstaltern immer neue Angebote und Dienstleistungen und die Erschließung neuer Zielregionen.

Die Branche muss darauf reagieren. Analysen und Zukunftsszenarien werden mit vorhandenen Erfahrungen und bestehenden Angebotsstrukturen abgeglichen. Im Management bekommen Forschung und Entwicklung eine immer wichtigere Funktion. Die veränderten Anforderungen hinterlassen auch Spuren auf dem Ausbildungsmarkt: So soll beispielsweise das duale Studium, also die Verbindung von Hochschulstudium und kaufmännischer Ausbildung, die Absolventen doppelt für die Reisebranche qualifizieren.

Am Baltic College Güstrow wird beispielsweise ein duales Studium „Gesundheitsmanagement im Tourismus“ angeboten. Hier wird im Rahmen des regulären, grundständigen Bachelor-Studiums an der staatlich anerkannten Hochschule Baltic College Güstrow auch der Lehrstoff für die Berufsausbildung „Kauffrau / Kaufmann im Gesundheitswesen" vermittelt. Die Studierenden profitieren zeitlich von den inhaltlichen Überschneidungen der Berufsausbildung mit dem Studium, da Veranstaltungen mit gemeinsamen Lehrinhalten nur einmal, aber für beide Abschlüsse anrechenbar, abgehalten werden. Gleichzeitig ist das Qualifikationsprofil der Absolventen deutlich umfassender und weist neben dem theoretischen Hochschulabschluss auch den praxisnahen IHK-Abschluss auf. Absolventen sind sowohl Forscher als auch Praktiker, Entwickler mit fundierten Kenntnissen in der praktischen Umsetzung.

Wenn der Urlaub im 21. Jahrhundert die populärste Form von Glück bleiben will, muss er eine Dreifach-Qualität aufweisen: Die natürliche Qualität (z.B. Landschaft), die materielle Qualität (z.B. preiswerte Unterkunft) und die immaterielle Qualität (z.B. freundliches Personal). Dazu Michael Pries vom Baltic College Güstrow: „Der Erholungstourismus ist überholt, der Erlebnistourismus hat sich überlebt. Und der Wohlfühltourismus wird zum prägenden Merkmal des 21. Jahrhunderts. Der Urlaub wird immer mehr zum zweiten Zuhause – nur eben ganz anders, fern vom Alltag – aber so gemütlich wie zu Hause.“

Wer diese Entwicklungen erkannt und bereits darauf reagiert hat, wird schon bald profitieren von der neuen Reiselust der Deutschen.

Weitere Informationen unter: http://www.baltic-college.de/boa/Studiengang.php

Pressekontakt:
Baltic College Güstrow
University of Applied Sciences
Plauer Str. 81
D - 18273 Güstrow

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