(openPR) Sparer halten verstärkt Ausschau nach Alternativen zu Aktien und Aktienfonds – eine Folge der dreijährigen Börsenbaisse mit kräftigen Wertverlusten. Davon profitieren neben Renten- und Geldmarktfonds auch offene Immobilienfonds. Sie verzeichneten allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres neue Geldzuflüsse von sieben Milliarden Euro. Das Vermögen der 22 offenen Immobilienfonds in Deutschland ist damit auf einen neuen Rekordwert von gut 77 Milliarden Euro gestiegen (Stand Anfang April 2003).
Die Rendite betrug im vergangenen Jahr im Mittel etwa vier bis fünf Prozent. Ein Drittel der Fonds kann auf Jahresfrist sogar eine Wertentwicklung von etwas über fünf Prozent vorweisen. Doch darf diese Wertentwicklung nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden. Denn offene Immobilienfonds verfügen unter anderem über eine relativ hohe Liquidität, die derzeit nur zu niedrigen Zinsen angelegt werden kann. Auch Leerstände der Objekte können das Ertragsrisiko erhöhen – etwa durch Probleme bei der Erstvermietung von Neubauten. Zudem sollten die Anleger darauf achten, ob bei offenen Immobilienfonds die Rücknahme von Anteilsscheinen, die wie bei anderen Fonds grundsätzlich jederzeit möglich ist, eventuell Beschränkungen unterliegt.
Das Prinzip der Geldanlage ist einfach: Die Fonds investieren in eine Vielzahl überwiegend gewerblich genutzter Grundstücke und Gebäude, so dass eine breite Risikostreuung erreicht wird. Allerdings wird beim Erwerb ein Ausgabeaufschlag von etwa vier bis fünf Prozent des Wertes erhoben. Deshalb sind sie für eine kurzfristige Geldanlage nicht geeignet.
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