(openPR) Im Rahmen des diesjährigen Hamburger Stadtpark-Revivals werden am 5. und 6. September 2015 wieder historische Rennwagen zu bewundern sein - zur Freude vieler Autobegeisterten auch der„Fetzenflieger“ und der Porsche 718/2 aus dem Bestand des Automuseums PROTOTYP.
Als Hommage an die Rennen, die im Hamburger Stadtpark in den 1930ern bis 1950er Jahren ausgetragen wurden, zeigt das Revival nun bereits zum 14. Mal historische Fahrzeuge auf einem 1,7 km langen Rundkurs.
Das Automuseum PROTOTYP ist voraussichtlich u. a. mit diesen Fahrzeugen auf dem Gelände:
• Porsche 718/2 (Baujahr 1960): Auf Basis des Rennwagens 718 ließ Porsche Rennleiter Huschke von Hanstein Ende der 1950er Jahre den ersten Porsche-Formelwagen entwickeln. Ursprünglich in der Formel 2 unterwegs, fuhr er ab 1961 in der Formel 1.
• Fetzenflieger (Baujahr 1952): Diesen ersten auf Porsche-Technik basierenden Formelwagen baute Otto Mathé so, dass er ihn mit links fahren konnte – denn Mathé hatte einen gelähmten rechten Arm. Dennoch wurde er mehrfach Österreichischer Staatsmeister.
• Porsche 356 A Speedster (Baujahr 1957) Vasek Polak: Dieser Speedster stammt aus dem Nachlass des bekannten US-Porsche-Händlers und Automobilenthusiasten Vasek Polak und ist ein frühes Beispiel für „Custom Painting“, bei dem in Handarbeit Zierstreifen auf die Karosserie gepinselt wurden (Pinselstriping).
• Wendler W / RS-110 (Baujahr 1961): Die Rückleuchten dieses Einzelstückes sind vom Mercedes W 110 „Heckflosse“. Das Fahrgestell ist in seiner Bauweise angelehnt an das des Porsche 550 Spyder und wurde bei Wendler hergestellt.
Gemeinsam unter einem Zeltdach präsentieren sich auch dieses Jahr das Automuseum PROTOTYP mit dem Porsche Zentrum Hamburg/ Eiffestraße auf einem der größten Stände des Stadtpark-Revivals. Auf rund 400 qm trifft man sich hier zum entspannten „Boxenstop“ unter Gleichgesinnten und kann in aller Muße die ausgestellten Objekte betrachten und fotografieren.
Das Stadtparkrennen wurde vor über 80 Jahren erstmals 1934 ausgetragen. Motorräder und Gespanne fuhren damals auf einer 6 km langen Strecke um die Deutsche Meisterschaft. 1938 wurde durch Verbesserung der Fahrbahnoberfläche die Strecke auch für Sportrennwagen tauglich. Das erste Nachkriegsrennen wurde 1947 auf einer verkürzten Piste ausgetragen. Ein schwerer Unfall führte 1952 zur Einstellung des Events, bis es 1999 als „Hamburger Stadtpark-Revival“ wieder startete und Jahr für Jahr rund 25.000 Zuschauer an die Rennstrecke lockt.













