(openPR) Im Rahmen des diesjährigen Hamburger Stadtpark-Revivals, das einen der attraktivsten Straßenrundkurse Europas bietet, werden am 6. und 7. September 2014 wieder historische Rennwagen zu bewundern sein - unter anderem aus dem Bestand des Automuseums PROTOTYP zur Freude vieler Autobegeisterten auch der legendäre „Berlin-Rom-Wagen“, der als „Uhrahn“ nachfolgender Porsche-Sportwagen gilt.
Als Hommage an die Rennen, die im Hamburger Stadtpark in den 1930ern bis 1950er Jahren ausgetragen wurden, zeigt das Revival nun bereits zum 13. Mal historische Fahrzeuge auf einem 1,7 km langen Rundkurs. Das Automuseum PROTOTYP ist voraussichtlich u. a. mit diesen Fahrzeugen auf dem Gelände:
• Porsche Typ 64 (Baujahr 1939) „Berlin-Rom-Wagen“: Für ein Propaganda-Rennen von Berlin nach Rom wurden von Ferdinand Porsche 1939/1940 drei stromlinienförmige Renn-Coupés auf Basis des Volkswagens entwickelt. Sie gelten als „Urahnen“ der Porsche-Sportwagen. Das hier präsentierte Fahrzeug ist „Wagen Nummer 2“, der vom Automuseum PROTOTYP in langjähriger Arbeit wieder aufgebaut wurde.
• Porsche 356 A Speedster (Baujahr 1957) Vasek Polak: Dieser Speedster stammt aus dem Nachlass des bekannten US-Porsche-Händlers und Automobilenthusiasten Vasek Polak und ist ein frühes Beispiel für „Custom Painting“, bei dem in Handarbeit Zierstreifen auf die Karosserie gepinselt wurden (Pinselstriping).
• Porsche 718/2 (Baujahr 1960): Auf Basis des Rennwagens 718 ließ Porsche Rennleiter Huschke von Hanstein Ende der 1950er Jahre den ersten Porsche-Formelwagen entwickeln. Ursprünglich in der Formel 2 unterwegs, fuhr er ab 1961 in der Formel 1.
Gemeinsam unter einem Zeltdach präsentieren sich auch dieses Jahr das Automuseum PROTOTYP mit dem Porsche Zentrum Hamburg/ Eiffestraße auf einem der größten Stände des Stadtpark-Revivals. Auf rund 400 qm trifft man sich hier zum entspannten „Boxenstopp“ unter Gleichgesinnten und kann in aller Muße die ausgestellten Objekte betrachten und fotografieren.
1934 wurde das Stadtparkrennen vor 80 Jahren erstmals ausgetragen. Motorräder und Gespanne fuhren damals auf einer 6 km langen Strecke um die Deutsche Meisterschaft. 1938 wurde durch Verbesserung der Fahrbahnoberfläche die Strecke auch für Sportrennwagen tauglich. Das erste Nachkriegsrennen wurde 1947 auf einer verkürzten Piste ausgetragen. Ein schwerer Unfall führte 1952 zur Einstellung des Events, bis es 1999 als „Hamburger Stadtpark-Revival“ wieder startete und Jahr für Jahr rund 25.000 Zuschauer an die Rennstrecke lockt.















