(openPR) Konzept für den Neubau der Kinderklinik und Nuklearmedizin mit Radiochemie vorgestellt
Das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) erhält einen markanten Neubau: Direkt neben dem Medizinischen Zentrum entsteht ein neues Gebäude für die Kinderklinik und die Nuklearmedizin mit Radiochemie. In den nächsten Wochen beginnt der Freizug des geplanten Baufeldes. Für das Frühjahr 2016 ist dann der Spatenstich geplant, der Bau selbst startet voraussichtlich im Herbst. Gemeinsam mit Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß und dem Sieger des Architektenwettbewerbs, Heinle Wischer Gesellschaft für Generalplanung mbH aus Berlin, stellten Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel und Dr. Nicolai Kranz, Ärztlicher und Kaufmännischer Direktor des UK Essen, das Modell des rund 150 Mio. teuren Neubaus heute der Öffentlichkeit vor.
Seit 2014 sichtete und diskutierte die Jury des Architektenwettbewerbs die eingereichten Vorschläge für die neue Kinderklinik und die Nuklearmedizin mit Radiochemie: Die insgesamt neun Preisrichter haben sich für den Entwurf der Heinle Wischer Gesellschaft für Generalplanung mbH entschieden. Heute unterzeichneten das UK Essen und das Architektenbüro den Vertrag. „Ich freue mich sehr, heute den Gewinner des Wettbewerbs vorstellen zu können. Gleichzeitig bedanke ich mich herzlich bei den Wissenschafts- und Bauministerien des Landes NRW, insbesondere den Ministerialräten Mathias Richter und Wolfgang Ackermann, für die Initiative zur Durchführung des Wettbewerbs sowie den Jurorinnen und Juroren für die Unterstützung während des gesamten Prozesses. Im geplanten kindgerechten, freundlichen Neubau sollen sich sowohl unsere jungen Patienten als auch ihre engsten Angehörigen in einer schwierigen Situation gut aufgehoben und wohl fühlen. Die umfassende Einbeziehung der Eltern und Familien in den Heilungsverlauf wird sich in den baulichen Planungen wiederspiegeln. Unsere Vorstellungen von der modernsten Kinderklinik Europas hat das Architekturbüro Heinle Wischer hervorragend umgesetzt“, erläutert Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Essen.
Dass der Neubau auch für die Stadt Essen von großer Bedeutung ist, verdeutlichte Oberbürgermeister Reinhard Paß: „Mit Hilfe der neuen Kinderklinik baut die Stadt Essen ihre führende Position als Gesundheits- und Medizinstandort weiter aus. Im neuen Gebäude finden die jungen, oft sehr kranken Patienten zukünftig ein Domizil, das den hohen Ansprüchen der modernen und anspruchsvollen Medizin gerecht wird. Und auch die Wünsche der kleinen und größeren Patienten fließen in das Gebäude ein“, so Reinhard Paß.
Der Neubau Kinderklinik und Nuklearmedizin mit Radiochemie entsteht – nach der Genehmigung der Haushaltsunterlage (HU) Bau durch die NRW-Landesregierung – als Verbindungsgebäude direkt neben dem Medizinischen Zentrum. „Die Bereiche der Kinderklinik in den Obergeschossen und der Nuklearmedizin mit Radiochemie in den Untergeschossen werden baulich stark voneinander abgegrenzt sein. Die Kinderklinik zeigt sich mit einer hellen Fassade, in der die Loggien der Patientenzimmer wie in einem ,Baukasten‘ locker gestapelt sind. Sie unterscheiden sich farblich und gestatten für die Kinder geschützte Ausblicke. So werden sich Geborgenheit und Heiterkeit im Gebäude wiederspiegeln“, erklärt Edzard Schultz, Partner bei Heinle Wischer Gesellschaft für Generalplanung mbH.
„Damit die jungen Patienten zügig von dem neuen Gebäude profitieren können, laufen die Planungen auf Hochtouren. Anfang 2020 soll die Behandlung der Kinder und Jugendlichen dann in der neuen Kinderklinik beginnen“, sagt Dr. Nicolai Kranz. Für dieses Jahr ist der Freizug der ehemaligen Medizinischen Klinik geplant. Der Spatenstich folgt dann im Frühjahr 2016.
Neubau Kinderklinik und Nuklearmedizin mit Radiochemie auf einen Blick
• Freizug des Baufeldes: ab Herbst 2015
• Spatenstich: Frühjahr 2016
• Baubeginn: Oktober 2016
• Bauzeit: 3 Jahre
• Fertigstellung: Ende 2019
• Geschosse: 6
• Kosten: rund 150 Millionen Euro
• Kliniken: Kinderklinik:132 Planbetten, Klinik für Nuklearmedizin: 14 Planbetten
• Insgesamt bis zu 154 Betten-Stellplätze













