(openPR) Dreirad für kleine Leute: Hessischer Spezialradhersteller setzt die ganze Familie auf neue Fahrzeugklasse / Sicherheit und eine Vielzahl von Anpassungsoptionen stehen im Vordergrund
Wie viele Fahrräder braucht ein Kind, bis es erwachsen ist? Die Antwort fällt bei einem der weltweit renommiertesten Liegeradhersteller ganz einfach aus: genau eines! Denn beim neuen Modell, das zur Eurobike 2015 Ende August in Friedrichshafen vorgestellt wird, wächst das Rad dank des neuen Triple-Vario-Designs mit. Das standsichere Dreirad lässt sich mit ein paar Handgriffen auf Körpergrößen zwischen 120 und 180 Zentimeter anpassen.
Der Clou bei dem Fahrzeug, das ein hohes Maß an Sicherheit auch für wenig geübte Fahrer bietet: Nicht nur den Rahmen kann man an gleich zwei Stellen ausziehen, auch dem Netzsitz haben die Konstrukteure das Wachstumshormon verpasst. Erstmals zu sehen ist das Konzept bei der Eurobike, der weltweit wichtigsten Fahrradmesse (26. bis 29. August), am Stand von HP Velotechnik im Foyer West. Am Publikumssamstag (29. August) kann es auf dem Freigelände auch getestet werden.
Das Gekko fxs genannte Fahrzeug ist erheblich mehr als nur ein flexibles Spezialrad. Es lässt sich zum Transport in Sekundenschnelle falten, verfügt über eine 8-Gang-Nabenschaltung sowie Scheibenbremsen. Damit wird das Trike, bei dem der Fahrer die beiden Räder vorne stets im Blick hat, zum Fortbewegungsmittel für sämtliche Menschen mit geringer Körpergröße. Serienmodelle im Spezialradbereich beginnen in der Regel bei Körpergrößen ab etwa 160 cm. Das bedeutet für große Teile der weiblichen Bevölkerung (Durchschnittsgröße Frauen in Deutschland 165 cm), dass diese kippsicheren, ergonomisch optimierten Fahrzeuge für sie nicht in Betracht kommen.
Mit dem Baukastensystem der hessischen Liegerad-Manufaktur lässt sich der rote Flitzer individuell ausstatten. Unter anderem gibt es einen 250-W-Elektromotor inklusive Rückwärtsgang, lichtsensiblem Display und Bluetooth-Konnektivität fürs Smartphone. Mit einer Vielzahl an Entwicklungen im Bereich Reha-Zubehör wird das Dreirad zudem zur Plattform für Anpassungen im therapeutischen Bereich. Dafür hat der Hersteller unter anderem einen Führungsgriff für Begleiter sowie ein Fünf-Punkt-Gurtsystem entwickelt. Nach seiner Angabe wird eine Hilfsmittelnummer beantragt. Damit soll eine Abrechnung der Kosten in bestimmten Fällen über die Krankenkassen möglich werden.
Der Preis für das Standardmodell beträgt 3.990,– Euro; mit E-Motor ab 6.640,– Euro. Weitere Informationen unter www.hpvelotechnik.com, Telefon 0 61 92 - 97 99 20.










