(openPR) Liebe Medienvertreter,
wir freuen uns, Ihnen für den 18. August 2015 das Erscheinen eines aufregenden Lyrik-Bandes ankündigen zu dürfen. Der Berliner Slam-Poet und Lebemann Felix Römer legt mit "Verhinderter Held" nach fünfzehn Jahren auf der Bühne ein eindringliches Erstlingswerk vor.
Römers Poesie lebt von unbedingter Unmittelbarkeit und schonungsloser Aufrichtigkeit gegenüber den Leidenschaften, der Liebe und den Abgründen, die das Leben zu einem wahren Trip der Selbsterfahrung und des Selbstverlusts machen. Humorvoll und selbstironisch, melancholisch und pathetisch, von stiller Schönheit und brachialer Wucht - zwischen Popkultur, radikaler Subjektivität und Mut zum Erzählen entsteht neue Poesie in der Tradition der Beat-Lyrik. Oder schlicht: Lyrische Alltagsbewältigungen.
Buchvorstellung beim Poetry-Slam des Open-Flair-Festivals
Felix Römer ist Künstlerischer Leiter der Bühne im E-Werk beim Open-Flair-Festival und wird in diesem Rahmen das Buch erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.
05.-09.08.2015
31. Open-Flair in Eschwege
http://www.open-flair.de/
Felix Römer
"Verhinderter Held. Mach doch! Aber wenn nicht, halt die Fresse"
Klappenbroschur, 96 S.
ISBN 978-3-944035-54-3 (Print), 10,90€
ISBN 978-3-944035-60-4 (E-Book), 6,99€
VÖ: 18. August 2015
Genre: Lyrik, Poetry Slam
Preview - Buchtrailer auf Vimeo
www.vimeo.com/134238341
Facebook Felix Römer
www.facebook.com/slamrockfelixroemer/
Produkttext: "Kaum ein anderer Bühnenpoet schafft den Spagat zwischen Unterhaltung und Ernsthaftigkeit so gut wie Felix Römer. Auf der Bühne besticht er durch seine markante Stimme, seinen Humor und seine Leidenschaft. In seinen Texten treffen sich Pathos und Melancholie, Ernst und Komik, analytischer Scharfsinn und bissige Pointen.
Er reimt und erzählt über das Leben als Poet, über Punkrock, verhinderte Helden, Fleisch als Metapher und immer über die Liebe zum Leben. Felix Römers Texte lassen niemanden kalt, sie sind eindringliche Poesie mit Durchschlagskraft."
Felix Römer
wurde 1979 geboren und wuchs in der Nähe von Marburg auf, er arbeitete in Freiburg, Mainz und Kassel als Taxifahrer, Schauspieler, Altenpfleger, Dichter, Umzugshelfer, Bühnentechniker und Taugenichts.
Seit 1999 steht er mit seinen Texten auf Bühnen und avancierte seitdem zu einem der stilprägenden Slam-Poeten Deutschlands.
2006 wurde er deutscher Vizemeister im Poetry Slam, 2007 Teammeister zusammen mit Sebastian 23, Gabriel Vetter und Lars Ruppel als die literarische Boygroup »SMAAT«.
Römer moderiert mehrere Poetry Slams in Nordhessen und Südniedersachen (u. a. Kassel und Göttingen) und engagiert sich für die literarische Förderung Jugendlicher sowie bildungsferner und straffällig gewordener Menschen. Seine Schreib- und Performance-Workshops werden u. a. von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut gefördert.
Felix Römer lebt mit seiner Familie in Berlin und liest dort bei der 2015 gegründeten Lesebühne »Schnaps & Würde«.
Stimmen:
»Ich habe mit Felix Römer die schlimmste Nacht meines Lebens verbracht. Ansonsten kann ich ihn privat und beruflich uneingeschränkt empfehlen.« (Marc-Uwe Kling)
»Das Beschissene an Felix’ Texten ist, dass ich sie nicht geschrieben habe.«
(Henning May, ›AnnenMayKantereit‹)
»Ich kenne Menschen, die sich in die Gedichte von Felix Römer einwickeln, sich mit ihnen schützen, und Menschen, die sich mit seinen Gedichten Mut anlesen und trösten. So ist das mit ihnen: Sie begleiten das Leben wie ein Mixtape auf einer Fahrt in einem alten VW-Bus voller Freunde auf dem Weg zu einem Poetry Slam.«
(aus dem Vorwort von Lars Ruppel)
Textausschnitte:
Du sagtest,
du habest mir deine Liebe in die Hand gelegt
gleich einer kleinen Blume
und ich habe sie verdursten lassen.
Das stimmt so nicht!
Du hast mir
deine Liebe ins Gesicht geworfen
gleich einem rohen Stück Fleisch
und da ist sie dann verwest.
***
Ich frage mich, warum ich nichts gelernt habe aus all dem Scheiß, warum ich morgens immer noch ein Quietschen im Atem habe, das sich anhört wie ein altes Windrad, warum ich immer noch ausschließlich Kaffee und Kippen frühstücke und warum ich immer noch rumhure, als gäbe es keine Liebe. Trotz der Kinder und trotz des Krebses; seltsam, dass man sich dadurch nicht von selber ändert. (...)













