Mainz, 9. Mai 2006. Die Mainzer Boll AG plant ihren Börsengang in den Entry Standard der Frankfurter Börse noch vor dem Sommer. Es wurde bereits eine Bank für die Begleitung des IPO mandatiert. Die Firmengruppe unter Dr. Uwe Boll zählt zu den international führenden Spezialisten in der Verfilmung von Videospielen. Durch die bislang von Dr. Boll initiierten Fonds wurde ein Finanzierungsvolumen von über 265 Millionen Euro generiert. Dr. Boll zählt hierbei zu den gefragtesten Regisseuren für die Produktion und Vermarktung von Games.
Der mit dem Börsengang verbundene Kapitalzufluss soll zur Verbesserung der Marktposition der Boll AG verwendet werden und keineswegs als Ersatz für bisher steuerlich begünstigte Finanzierungsmittel dienen. Die Boll AG wird künftig den Vertrieb der eigenen Filmproduktionen sowie die Vermarktung der Filme Dritter übernehmen. Die Boll AG wird hierzu an den internationalen Filmmärkten, insbesondere Cannes und AFM (American Film Market), unter eigenem Label selbst präsent sein und eigene Büros an den wichtigsten Filmvermarktungsstandorten wie beispielsweise Los Angeles unterhalten. Zudem will Boll einen eigenen Deutschlandvertrieb aufbauen und die Rechteverwertung selbst organisieren. Darüber hinaus ist die Boll AG auf neue Vermarktungsformen wie Internet-Downloads eingestellt.
Mit der Boll AG kommt ein hochspezialisierter Anbieter mit einem fokussierten Geschäftsmodell an die Börse, der an kostengünstigen Produktionen mittelbar beteiligt ist und über Spezial Know-how im Bereich der Vermarktung von verfilmten Games-Productions verfügt. Einem Markt, der sich in den kommenden Jahren nachweisbar durch hohe Wachstumsraten auszeichnen wird und somit große Gewinnspannen zulässt.
Fragen zur Boll AG:
http://www.boll-ag.de