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Pflegekräfte zeigen Arbeitgebern die rote Karte

17.07.201514:17 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Pflegekräfte zeigen Arbeitgebern die rote Karte
Die Rote Karte – für mehr Wertschätzung und faire Arbeitsbedingungen
Die Rote Karte – für mehr Wertschätzung und faire Arbeitsbedingungen

(openPR) Pflegepersonal ist landesweit Mangelware - neue Wege sind gefragt, sollen auch zukünftig junge Menschen diesen Beruf ergreifen und ausüben.

"Wir sind es uns wert!" Diese Aussage hört Stefan Weber viel zu selten. Weber ist Inhaber mehrerer Pflegeeinrichtungen und führt regelmäßig Vorstellungsgespräche, in denen er immer wieder überrascht ist, wie wenig sich die Fachkräfte trauen. Dabei sollte gerade der Beruf der Pflegekräfte viel mehr Beachtung und Wertschätzung erfahren. Um das zu erreichen und sicherzustellen, dass es auch in 10 Jahren noch Pflegekräfte geben wird, ist Weber angetreten.



Vom Fachkräftemangel ist in Deutschland besonders die Gesundheitsbranche betroffen. Alten- und Krankenpflegefachpersonal wird händeringend gesucht. Doch die wenigsten Kräfte wissen, welche Bedeutung sie haben. Sie verharren lieber frustriet an ihrem Arbeitsplatz, als sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Dabei können sie sich aus Sicht von Weber den Arbeitsplatz aussuchen, mehr Gehalt und vor allem bessere Arbeitszeit-regelungen in Form von Teilzeitangeboten fordern. "Stattdessen ist es so, dass die überwiegend weiblichen Pflegekräfte lieber bis zum Umfallen schuften, als sich neu zu orientieren. Dies ist falsch und gefährlich", weiß der Vollblutunternehmer.

Frust statt Lust im Job führt dazu, dass viele Pflegekräfte schon nach kurzer Zeit ihren Kittel an den Nagel hängen. Im Hinblick auf die schrumpfende und älter werdende Bevölkerung stellt diese Entwicklung eine große Gefahr dar. Geht die Schere zwischen Pflegeangebot und Bedarf weiter auseinander, wird sich die Situation in den kommenden Jahren noch verschärfen. Immer mehr ältere, pflegebedürftige Menschen stehen dann einer immer kleiner werden Anzahl an Pflegekräften gegenüber.

Deshalb ruft Weber die Branche auf zu handeln und zeigt Arbeitgebern, die nicht fair mit ihren Mitarbeitern umgehen, die rote Karte. Motivation und Wertschätzung sind die entscheidenden Stellschrauben, an denen es zu drehen gilt.

Doch dies geht nur langsam. Ein erster Schritt ist das Fachkräfteportal, das Weber entwickelt hat. Im Portal www.fachkraftauktion.de können Pflegekräfte ihr persönliches und anonymes Profil mit Gehaltsvorstellung und Arbeitszeitwunsch einpflegen. Arbeitgeber können sich bei den im ersten Schritt anonym bleibenden Kräften bewerben. Die Pflegekraft sucht sich in Ruhe aus, welchem Bewerber sie den Zuschlag gibt. "Dies muss nicht immer derjenige sein, der das meiste Geld bietet, denn die Bezahlung ist den Frauen meist weniger wichtig als z.B. Arbeitszeitregelungen und ein gutes Betriebsklima", weiß Weber aus eigener Erfahrung.

Dieses Unverbindliche bietet den zumeist weiblichen Kräften Freiraum, wie er auch bei Partnerbörsen das Geheimnis des Erfolges zu sein scheint. Man traut sich hier etwas, was man sich sonst nicht trauen würde. Man nimmt Kontakt zum Traummann / zur Traumfrau respektive dem Traumarbeitgeber auf, den / die man auf der Straße niemals ansprechen würde.

Weber ist wichtig, dass sich die Arbeitgeber von ihrer besten Seite zeigen müssen, um eine Chance bei den Pflegekräften zu haben. Arbeitgeber, die das nicht tun, erhalten die rote Karte. Nur so stellt der Markt sicher, dass es zukünftig Menschen gibt, die den Beruf der Pflegekraft ergreifen und auch dabei bleiben. Wer sonst soll die alternde Gesellschaft von morgen pflegen? fachkraftauktion.de ist ein erster Schritt in diese Richtung. Es braucht aus Sicht von Weber deutlich mehr privatwirtschaftliches Engagement, denn die Regierung wird das teure Thema "Mehr Gehalt für Pflegekräfte" nicht angehen, da sie mit den staatlichen Zuschüssen zur Pflegeversicherung selbst als Geldgeber von niedrigen Löhnen profitiert.

"Wenn wir hier nicht handeln und mit wir meine ich die gesamte Branche, werden wir in einige Jahren uns selber pflegen müssen", bringt es Weber abschließend auf den Punkt.

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