(openPR) Halle (Saale), 9.5.2006. Bereits seit einiger Zeit wird Zope 3, der Nachfolger des erfolgreichen Webapplikationsservers Zope, von Anwendungsentwicklern produktiv eingesetzt. Da aber viele Anwendungen wie zum Beispiel das populäre CMS Plone auf Zope 2 laufen, führt Zope 3 oft noch ein Nischen-Dasein. Das will der DZUG e.V. nun ändern.
In insgesamt zwölf kurzen Flashfilmen wird auf der Website www.dozendirtytricks.org seit dem 8. Mai jeden Montag ein Trick vorgestellt, der Zope 3 für Entwickler von Webapplikationen unwiderstehlich macht. Den Anfang macht Trick 1: Cluster in weniger als 5 Minuten? Kein Problem!
Anhand einer minimalistischen Adressverwaltung zeigt der DZUG e.V., welche Vorteile Zope 3 bei der Betreuung einer Zope-Anwendung im Betrieb, bei der Analyse und Behebung von Fehlern, sowie bei der (Weiter-)Entwicklung von bestehenden Applikationen hat.
Im ersten Trick wird die integrierte Clusterfunktion von Zope (ZEO) vorgeführt, die es ermöglicht, eine Anwendung innerhalb weniger Minuten auf zwei Server zu verteilen. In den weiteren Folgen der Serie geht es um die Steuerung von Anwendungen durch Skripte, das Testen neuer Software und Funktionen mit echten Daten auf Produktivsystemen sowie die Systemüberwachung. Unter der Überschrift „Debugging“ verführt Zope 3 den gestressten Entwickler mit unwiderstehlichen Werkzeugen zur Fehleranalyse, zum Post-Mortem-Debugging sowie zum Debugging im Cluster. In der dritten Staffel des „Dreckigen Dutzends“ geht es um Tricks in der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung laufender Systeme mit Hilfe von Adaptern, Ereignissen sowie um das heikle Thema Datenbankmigration. Abschließend wird vorgeführt, wie Zope 3 das Testen von Anwendungen unterstützt.
Zope 3 ist pythonischer
Zope 3 wurde von Zope-Entwicklern für Zope-Entwickler von Grund auf neu programmiert. Die gebündelte Praxiserfahrung der Zope-Community bei der Entwicklung komplexer Webapplikationen ist dabei in den Nachfolger von Zope 2 eingeflossen. Zope 3, sagen die Entwickler, ist pythonischer als Zope 2. Die Entwicklung von Webapplikationen mit Zope 3 lehnt sich stärker an die Konventionen der Programmiersprache Python an, als dies bei Zope 2 der Fall war. Das wird besonders diejenigen Python-Programmierer interessieren, die Zope bisher gemieden haben, weil es eine relativ steile Lernkurve und zahlreiche Eigenheiten hatte, an die sich ein Python-Programmierer erst gewöhnen musste. Die Situation war nicht ohne Ironie, denn immerhin hat der große wirtschaftliche Erfolg von Zope nicht unwesentlich dazu beigetragen, die Programmiersprache Python populärer zu machen. »Zope 3 wird sehr viel mehr Python-Programmierer begeistern als Zope 2. Das wird für deutlich mehr Dynamik in der Zope-Welt sorgen«, sagt Christian Theune, der Vorsitzende des DZUG e.V. und fügt hinzu, »Zope 2 hat sich als strategische Technologieplattform für komplexe Webapplikationen in den letzten Jahren bewährt. Zope 3 wird diesen Vorsprung weiter ausbauen. Zope 2 wird weiter unterstützt, was den Anwendern Investitionssicherheit gibt. Über die Brückentechnik ›Five‹ können Zope-2-Anwendungen sogar langsam in die neue Zope-3-Welt hineinwachsen. Und mit Zope 3 eröffnen sich für Zope-Entwickler Möglichkeiten, von denen andere Programmierer nur träumen. Einige davon stellen wir im „Dreckigen Dutzend“ vor.«
Alle ›dreckigen Tricks‹ erscheinen nach und nach jeden Montag zusammen mit ausführlichen Erläuterungen auf www.dozendirtytricks.org .
Postkarte zur Unterstützung der Informationskampagne
Der DZUG e.V. unterstützt die Information über Zope 3 mit einer Postkarte, die auf dem LinuxTag 2006 in Wiesbaden erstmals verteilt wurde. Wer die Informationskampagne des DZUG e.V. unterstützen möchte, kann Postkarten beim Verein anfordern.
Über Zope:
Zope ist ein objektorientierter Open-Source-Applikationsserver für datenbankgestützte, dynamische Internetanwendungen wie z. B. Content- und Dokumenten-Management-Systeme, eCommerce-Anwendungen oder mehrsprachige Unternehmens-Websites.
Zope basiert auf der leistungsfähigen Open Source Skriptsprache Python, die von einer großen internationalen Entwicklergemeinschaft gepflegt wird.
Zope ist ein standardkonformes, offenes System, das die Integration der unterschiedlichsten IT-Systeme ermöglicht. Die Entwicklungs- und Serverplattform ist ideal geeignet, um bestehende heterogene Systeme gleitend und damit kapital- und ressourcenschonend in eine moderne unternehmensweite Intra- und Internet-Architektur zu integrieren. Zope ist fast grenzenlos skalierbar und läuft auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen.
Namhafte Internetplattformen wie z. B. die Internetpräsenz des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) oder des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Gewerkschaft Verdi, das Lufthansa Extranet oder die Site der Stadt Wien laufen mit Hilfe der Software Zope.
Über den DZUG e.V.:
Der DZUG e.V. versteht sich als Sprachrohr der deutschsprachigen Zope-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er möchte die Interessen von Entwicklern und Anwendern stärker miteinander vernetzen und damit die Ressourcen innerhalb der schnell wachsenden Open-Source-Community besser bündeln. Der Verein initiiert insbesondere Projekte, die zur Verbreitung von Zope im deutschsprachigen Raum beitragen wie beispielsweise die Übersetzung und Dokumentation von Softwarekomponenten oder die Organisation von Schulungs- und Informationsveranstaltungen.
Pressekontakt:
DZUG e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jan Ulrich Hasecke
Goldstraße 8
42697 Solingen
Telefon 0212-2331483
Internet www.zope.de / www.dzug.org






