(openPR) Eltville, 05/2006. Was hat die Salongesellschaft inspiriert, im Wonnemonat Mai das Thema Melancholie zum Thema des Salonabends zu machen ? Gerade ging in Berlin die Ausstellung „Melancholie – Genie und Wahnsinn in der Kunst" zu Ende, und im Museum Folkwang in Essen startet „Caspar David Friedrich – Die Erfindung der Romantik. Von ihm stammt das berühmte Bild „Mondaufgang am Meer“ – eine Landschaft als Metapher der Seele. Auch in den Salons gehörte die Melancholie mitunter zur Tagesordnung. Am Hofe war der Salon der Versuch, ein neues Ordnungssystem zu errichten, um die Langeweile zu vertreiben. Später dann, zu Beginn des 19. Jhd. trifft Goethe mit dem Kultbuch „Die Leiden des jungen Werthers“ erneut den romantisch-melancholischen Nerv der Gesellschaft. Die Melancholie offenbart damals und heute offensichtlich eine riesige Bandbreite von interessanten Bedeutungen, die über die Jahrhunderte im Spannungsfeld von Philosophie, Medizin, Psychologie, Religion, Literatur, Kunst und Musik entstanden sind. Darüber will Christiane Nägler, Salonière und Gastgeberin des monatlichen Salons in der Villa mit der schon bekannten Historienexpertin Heidi Hannah Daudistel und den Salongästen parlieren.
Veranstaltungsort: Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, 65187 Wiesbaden
(Haltestelle Nußbaumstraße, Linien 4 und 14)
Beginn: Mittwoch, den 17. Mai 2006, ab 19.30 bis ca. 22.30 Uhr
Abendkasse: 5,- EUR Eintritt, Thee und Butterbrote aus der Salonküche
Bitte beachten Sie, dass in der Bibliothek der Villa Schnitzler nur eine begrenzte Anzahl von ca. 30 Plätzen bereitsteht.













