(openPR) Viele Menschen möchten auf ihre Brille oder auf die Kontaktlinsen verzichten und ziehen als Alternative den Laser vor. Die Lasik-OP gilt als effektiv und auch sicher, dennoch hat sie auch Risiken.
Wie funktioniert die Lasik-OP?
Bei der Lasik-OP tragen Ärzte die Hornhaut des Patienten ab, so dass anschließend wieder scharf gesehen werden kann. So kann eine vorhandene Fehlsichtigkeit bis zu 8 Dioptrien korrigiert werden. Beim Augen lasern wird mit einem Hobel ein dünnes Hornhautscheibchen abgeschnitten. Man nennt dieses Scheibchen "Flap", der dann wie ein Bauchdeckel zur Seite geklappt wird. Nimmt der Arzt anstatt des Hobels den Laser, so redet man von dem Femto-Lasik. Danach werden die tieferen Hornhautschichten mit einem Laserstrahl abgeflacht oder entfernt, also stark verdünnt. Ist die Operation zu Ende, klappt man den Flap wieder zurück, er wächst von selber wieder an. Damit verliert aber die Hornhaut ihre mechanische Widerstandskraft, das kann auch mit einem modernen Verfahren nicht abgewandt werden. Der Eingriff gestaltet sich schnell und auch schmerzfrei. Der Patient ist am nächsten Tag wieder voll im Einsatz, klagen aber über trockene Augen oder einem gewissen Fremdkörpergefühl. Dazu kommen gewisse Blendeffekte in der Nacht. Das kann so weit gehen, dass der Patient nachts nicht mehr Auto fahren kann. Außerdem können sogenannte störende Lichterscheinungen (Halos) auftreten. Aber die meisten dieser Beschwerden sind nach etwa drei Monaten verschwunden.
Generell kann man sagen, dass je höher die Fehlsichtigkeit ist, desto größer können die Nebenwirkungen auftreten. Daher sind Grenzen festgelegt werden. So kann verlässlich eine Kurzsichtigkeit bis -8 Dioptrien, eine Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien und eine Stabsichtigkeit bis - 3 Dioptrien behandelt werden. Ganz risikofrei kann keine Operation sein. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf www.augenarzt-kapralow.de





