(openPR) Die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie ESMO hat mitgeteilt, dass die Kommission der EU angekündigt hat, die Fachbezeichnung "Medizinische Onkologie" jetzt in die Liste der medizinischen Fachdisziplinen aufzunehmen, entsprechend der Direktive 2005/36/EC zur Anerkennung von Berufsqualifikationen.
Prof. David Kerr, Präsident der ESMO, bezeichnet das als wichtigen Schritt zu einer besseren Versorgung von Krebspatienten in Europa. Die Einbeziehung der Medizinischen Onkologie in die EU-Direktive werde zu einer Verbesserung der Mobilität von Onkologen in Europa führen, die beruflichen Qualifikationen würden in allen Ländern der EU "automatisch anerkannt".
Die demographische Entwicklung könne, so Dr. Paolo Casali, ESMO Public Affairs Chair, einen Mangel an medizinischen Onkologen zur Folge haben. Die ESMO setze sich für ein einheitlicheres und harmonisiertes europäisches Umfeld ein, in dem die Professionalität der medizinischen Onkologen alle Patienten zu Gute kommt, unabhängig davon, wo sie leben.
Wie onkoserv, der Informationsdienst für die Klinische Onkologie dazu mitteilte, ist das Ziel der Direktive 2005/36/EC vor allem die Erleichterung des freien Dienstleistungsverkehrs. Das umfangreiche Gesetzeswerk (154 Seiten, dazu kommen ungezählte Seiten an Änderungen etc.) liegt unter auch in deutscher Übersetzung vor (Link auf der onkoserv-Homepage). Jedem, der das lesen und verstehen will, sei allerdings ein mehrtägiger Kurzurlaub in Begleitung seines Rechtsbeistandes empfohlen, empfiehlt onkoserv. Denn auf ein Gesetz zur Erleichterung der Lesbarkeit Europäischer Gestzesdirektiven müssen wir - wie onkoserv bedauert - sicher noch sehr lange warten.
onkoserv (http://www.onkoserv.de) ist ein tagesaktueller, unabhängiger Informationsdienst für die Klinische Onkologie, der derzeit noch kostenfrei angeboten wird. Der Service wendet sich an Fachkreise, eine Anmeldung mit Angabe der Klinik- oder Praxis-Adresse ist erforderlich.
medinfo - medical information services -
Abt. onkoserv
Ralf Welland
Sperlingstr. 9
82377 Penzberg
Tel. 08856 932718
St.-Nr. 168/286/80211
Ident.-Id. DE180054136
Über das Unternehmen
onkoserv ist
- deutschsprachig,
- tagesaktuell,
- Newsletter und Datenbank in einem,
- unabhängig,
- neutral und
- frei von Werbung!
Seit 2002 werden täglich 3 publizierte Studien ab der klinischen Phase-II referiert, die Datenbank enthält inzwischen (Januar 2010) über 6.600 Dokumente, die per Mausklick zu recherchieren sind. Weitere Features sind: ein Newsletter aus Forschung, Wissenschaft, Behörden und Industrie, eine immer aktuelle Datenbank onkologischer Kongresse, ein Glossar wichtiger - aber selten erklärter - Begriffe sowie ein Linkliste hämatologischer / onkologischer Journals.
Kernstück von onkoserv sind die tabellarischen Zusammenfassungen der Literatur. Wo immer möglich, werten wir die Originalarbeiten aus - so enthalten die onkoserv-Abstracts oft auch wesentlich mehr Informationen als die Autorenreferate, die tabellarische Gestaltung erlaubt einen raschen Überblick. Erstellt werden diese Referate von Ralf Welland, diplom. Dokumentar und der Biologin Dr. Rosemarie Benke-Bursian, die am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg promoviert hat.
Ein Schwerpunkt der Berichterstattung in onkoserv sind inzwischen die Mitteilungen der europäischen Arzneimittelagentur EMA. Die von ihr herausgegebenen "European Public Assessment Reports (EPAR)" stellen eine Zusammenfassung der wichtigsten Kenndaten und der wissenschaftlichen Diskussion zu einem Arzneimittel dar. Die bei manchen Substanzen häufigen Änderungen sind oft durch neue Nebenwirkungen verursacht. onkoserv ist derzeit wohl der einzige onkologische Informationsdienst, der konsequent über die Aktivitäten der EMA und ihrer Gremien berichtet.
Unser Ziel ist es, mit onkoserv den in Klinik oder Praxis onkologisch / hämatologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten ein aktuelles, unabhängiges Informationsmedium zur Verfügung zu stellen, das sie in die Lage versetzt, die ständig wachsende Informationsflut einzudämmen und in ihrer praktischen Arbeit zum Wohle ihrer Patienten anzuwenden.