(openPR) Am 10. Juli 2015 findet im Haus der Berliner Festspiele die Veranstaltung „Generation Game“ statt. Spielentwickler, Wissenschaftler, Experten für Game Thinking und Kreativschaffende geben praxisnahe Einblicke in die „Spielifizierung“ von Wirtschaft, Gesellschaft, Theater und Bildung.
Veranstalter ist das Kompetenzzentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in Kooperation mit den Berliner Festspielen, dem Deutschen Bühnenverein, dem BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V., dem GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.
Berlin. Knapp 30 Millionen Deutsche spielen regelmäßig digitale Spiele. Fast die Hälfte dieser Spieler sind Frauen und jeder fünfte über 50. Es sind längst nicht mehr nur die jungen Männer, die zocken. Alle tun es. Spiele entwickeln sich zum Leitmedium der Zukunft. Und diese Entwicklung bleibt nicht beim Unterhaltungsmarkt stehen. Spielmechanismen dringen in alle Bereiche der Gesellschaft vor, egal ob Wirtschaft, Politik, Stadtraum oder Bildung. Von interaktiven Verkehrsampeln über Computerspiele im Theater, Spiele in der Suchttherapie bis hin zur „Spielifizierung“ von Unternehmen, im Recruiting, in der Entwicklung oder im Projektmanagement. Immer mehr Anwendungen, Produkte und Prozesse werden unter zur Hilfenahme von Spielelementen und den Erfahrungen von Game Designern gestaltet.
Doch die Vielfalt und der Wirkungsgrad dieser Entwicklung werden bisher wenig in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Dabei wird die kommende Generation mehr denn je durch interaktive Medien sozialisiert sein. Die Veranstaltung „Generation Game“ rückt daher die große Vielfalt in den Fokus mit dem Ziel, Spiele nicht nur als Kulturgut sondern als zentrales Moment der Gesellschaft zu verstehen und richtet sich daher nicht an ein Fachpublikum sondern an Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden, Bildungseinrichtungen und an Kulturinteressierte. Bewusst wird mit dem Haus der Berliner Festspiele ein Veranstaltungsort gewählt, der nicht für digitale Spiele steht. Durch die Kooperation mit den Branchenverbänden für digitale Spiele GAME und BIU und dem Deutschen Bühnenverein als Verband der Theater entsteht die Rahmung aus alten und neuen Spielstätten, in der sich diese spannende Entwicklung vollzieht.
Für die Veranstaltung wird zudem ein interaktiver Ansatz gewählt – denn Spiele sollten durchs Spielen vermittelt werden. Game Designer, Wissenschaftler, Akteure und Kreativschaffende stellen in kurzen Sessions ihre Projekte und Arbeiten praxisnah vor. Unterschiedliche Spiele können getestet und Fragen in kleinen Runden diskutiert werden. Gerahmt wird das Programm durch die interaktive Eröffnungsperformance „Escape from the Sidestage“ und ein abschließendes Get-together. Die Teilnehmer erhalten so vielfältige Eindrücke, wie Spiele in Wirtschaft, Kultur, Bildung oder Politik neue Möglichkeitsräume eröffnen.
Lutz Woellert, Projektkoordinator und Experte für Game Thinking, dazu: „Spiele werden in Deutschland nur zögerlich als Kulturgut und ernstzunehmendes Medium begriffen – dabei hat die Wirklichkeit längst Fakten geschaffen. Egal ob Unternehmen, Kultureinrichtungen, Hochschulen oder Stadtverwaltung: Wer sich heute nicht mit Spielen beschäftigt, wird die interaktive Zukunft von morgen nicht verstehen. Mit „Generation Game“ machen wir diese neue Wirklichkeit erlebbar.“
Generation Game
Freitag, 10. Juli 2015
13.00 bis 19.00 Uhr
Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin
Referenten:
(Stand 30. Juni 2015, Änderungen vorbehalten)
1. Amelie Künzler & Sandro Engel, Urban Invention
2. Christian Huberts, GA Hochschule
3. Franka Futterlieb, urbn pockts
4. Philip Steimel, machina eX
5. Sebastian Fleiter, The Electric Hotel angefragt
6. Christoph Brosius, Die Hobrechts GmbH
7. Berliner Festspiele
8. BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.
9. GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.
10. Creative Gaming
11. Leuphana Universität Lüneburg
Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung an









