(openPR) netfabb stellt das neue Release seiner 3D-Druck-Software netfabb Professional 6 vor. Die überarbeitete und erweiterte Version will Servicebüros, Designer und Konstrukteure komplexer und individueller Bauteile und Produkte entlasten und den Zeitraum der Produktentstehung auf Seiten der Datenaufbereitung verkürzen. Die Verbesserungen zielen vor allem auf eine Optimierung der industriellen Serienfertigung ab.
Erst kürzlich hat netfabb Schlagzeilen als Founding Member des 3MF-Konsortiums gemacht, neben Branchengrößen wie Microsoft, HP sowie Autodesk und Dassault Systèmes. netfabb ist als Chair der Technical Working Group des 3MF-Konsortiums maßgeblich an der Gestaltung eines neuen und zeitgemäßen Industriestandards für 3D-Druckdaten beteiligt. In der Version 6 ist dieser zukunftssichere Standard bereits jetzt implementiert.
Effizienzsteigerung durch Bauraumoptimierung
Das 2D Nesting Module wird neu in netfabb Professional integriert. Auf Knopfdruck werden möglichst viele Bauteile bei garantiertem Minimalabstand auf der Plattform angeordnet. „Die Vorteile eines leistungsfähigen Packers reichen von verringerten Produktionskosten über eine bessere Auslastung der Produktionskapazitäten bis zu einer schnelleren Auftragserledigung. Sie bieten insgesamt eine unschätzbare Zeitersparnis“, erläutert Alexander Oster, CEO bei netfabb, den wirtschaftlichen Nutzen. „Eine ernsthafte Serienfertigung ohne zuverlässige Packfunktion ist undenkbar.“
Leistungsfähige Unterstützung der Serienproduktion
Besonders wichtig für die Massenproduktion serienidentischer
Teile in kontrollierter Qualität ist ihre eindeutige Identifizierbarkeit. Die Professional-Version enthält jetzt auch die Funktion des Automatic Mass Labeling, die identische Bauteile mit jeweils unverwechselbaren Identifikationscodes versieht. „Das manuelle Auftragen eines Labels dauert etwa eine Minute, netfabb benötigt für eine beliebige Stückzahl insgesamt nur zwei Minuten. Wenn man sich vorstellt, dass wir vor Kurzem erstmals 32.900 Bauteile in einen einzigen Bauraum platziert haben, bekommt man schnell eine Vorstellung von der enormen Zeitersparnis, die netfabb für die industrielle Produktion bedeutet“, erklärt Oster weiter.
Praxisorientierte neue Funktionen
Aus der engen Kooperation mit ihrer Holding FIT AG, dem Spezialisten für Additive Design and Manufacturing (ADM), kennen die Entwickler von netfabb die täglichen sowie die besonderen Anforderungen an eine 3D-Printing-Software im industriellen Einsatz genau. In die neue Version 6 sind zahlreiche praxisorientierte Einzelverbesserungen eingeflossen. Beispielsweise ist die Datenreparatur um das Verbergen ausgewählter, verdeckender Vordergrundelemente ergänzt worden, Texture Imposing ermöglicht das verfeinerte Auftragen von Reliefs, und PDF-Reports können jetzt für die schnelle Angebotserstellung oder zur Qualitätssicherung nach dem Baukastenprinzip auf kundenindividuelle Wünsche zugeschnitten werden.
Hohes Interesse an industrieller Nutzung von ADM
Viele Unternehmen loten heute die Möglichkeiten der Wertschöpfung aus, die Serienfertigung (Volume Manufacturing) für ihren Geschäftsbereich bietet. Ein interessanter Mehrwert ist neben Zeiteinsparungen und Prozessinnovationen auch das Generieren neuer Produkteigenschaften aus komplizierten bionischen Strukturen, das über das separat erhältliche Add-on netfabb 3S (Selective Space Structures) möglich wird. Neu in der Generation 6 und lang erwartet sind das Add-on der Enhanced Support Structures für komplexe DLP- und Stereolithographie-Projekte sowie die Unternehmenslösung netfabb Enterprise mit Server-Lizenzierungsmodell für den konzernweiten Einsatz.
Mehr Informationen online: http://www.netfabb.com/professional












