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Staatsministerin Barbara Klepsch besuchte BFW Leipzig

03.07.201519:28 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Staatsministerin Barbara Klepsch besuchte BFW Leipzig
Dr. Eveline Uhlig, Staatsministerin Barbara Klepsch und Geschäftsführer Alois Fischer über den Däche
Dr. Eveline Uhlig, Staatsministerin Barbara Klepsch und Geschäftsführer Alois Fischer über den Däche

(openPR) Die Staatsministerin nutzte ihre Visite im BFW Leipzig, um sich über die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation in Sachsen zu informieren. Zusammen mit Beatrice Adler, Referentin des Fachreferats 32, Heike Köser, Bürgerbeauftragte des Staatsministeriums und der Pressesprecherin Annett Hofmann zeigte sie sich begeistert, welche Chancen sich für den Wiedereinstieg in Arbeit und somit zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die berufliche Rehabilitation ergeben würden. „Was ich hier gesehen habe, hat mich sehr beeindruckt. Menschen wird hier eine zweite berufliche Chance gegeben, denn Arbeit ist die beste Integration und die beste Teilhabe am Leben“, so Staatsministerin Barbara Klepsch.



Alois Fischer, Geschäftsführer des BFW Leipzig, erläuterte der Staatsministerin die Strukturen der Bildungseinrichtung, die darauf ausgelegt sind, optimale Lernbedingungen zu schaffen. Es ginge in erster Linie um ein ganzheitliches Konzept für die Rehabilitanden. Dazu gehören einerseits die bedarfsgerechten Unterstützungsangebote, wie medizinische, psychologische oder physiotherapeutische und sporttherapeutische Begleitung, sich an den individuellen Krankheitsbildern der Teilnehmer orientieren. „Dadurch gewährleisten wir, dass der Gesundheitszustand der Rehabilitanden während des Zeitraums der Umschulung stabilisiert wird.“ Andererseits seien die Unterrichtsräume mit der modernsten Technik ausgestattet seien, um ideale Bedingungen für den Wiedereintritt ins Arbeitsleben zu schaffen. „Wir orientieren uns stark am Arbeitsmarkt“, berichte Alois Fischer weiter. „Durch unseren engen Firmenkontakte über die betrieblichen Lernphasen, die Vermittlungsaktivitäten und auch die Vernetzung in speziellen Branchen erhalten wir den Rücklauf aus den Unternehmen, welche aktuellen Arbeitsplatzsituationen die Teilnehmer erwarten.“

Die Inhalte der Qualifizierungen seien auf die Anforderungen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet, flocht Dr. Eveline Uhlig, Leiterin Qualifizierung im BFW Leipzig ein. „Die Lerninhalte für die Rehabilitanden entsprechen denen von den Kammern in Sachsen. Mit dem Unterschied, dass die berufliche Rehabilitation regulär nur eine 24monatige Umschulungszeit umfasst.“ Um weiterhin gefragte Berufe auch mit weniger Teilnehmern anbieten zu können, habe man modulare Lernfelder entwickelt. „Hier fassen wir gleiche Lerninhalte von verschiedenen Berufen zusammen“, ergänzt Dr. Eveline Uhlig. Nur so wäre es möglich, weiterhin eine große Vielfalt an Umschulungsberufen, derzeit 24, anzubieten.

Beim anschließenden Rundgang durch einzelne Umschulungsbereiche, der mit einem Rundblick vom Dach des Internatsgebäudes über Leipzig begann, machte sich Staatsministerin Barbara Klepsch ein Bild vom BFW Leipzig. Dabei erläuterten die Ausbilder im Bereich der Kosmetiker, Qualitätsfachleute und Elektroniker beispielgebend, wie eng die Theorie mit der praktischen Anwendung im Unterricht verbunden sei. Man bereite so ganz gezielt die Rehabilitanden auf den künftigen Einsatz in den Unternehmen vor.

In Gesprächen mit Rehabilitanden erkundigte sich die Staatsministerin nach deren Umschulungserfahrungen. Die Umschüler zeigten sich begeistert von den Bedingungen, die sie im BFW Leipzig vorgefunden hätten. Sie wären auch beeindruckt mit welcher sozialen Kompetenz die Ausbilder die Lernhalte vermittelten. „Ich ziehe meinen Hut vor allen, die diese Umschulungen bewältigen“, sagte Staatsministerin Klepsch beim Verlassen der Unterrichtsräume.

In einer abschließenden Gesprächsrunde erkundigte sich die Staatsministerin, inwieweit das BFW Leipzig als Bildungseinrichtung die Möglichkeiten hätte, auch ausländische Bürger aufzunehmen. Alois Fischer signalisierte die sofortige Bereitschaft: „Wir können aus dem Stand beginnen. Es muss ein Kostenträger gefunden werden. Ein Beispiel wären die Regelungen mit den Bildungsgutscheinen. Die Kapazitäten haben wir.“ Und Frau Dr. Eveline Uhlig ergänzte, dass es nur Sinn für die Betroffenen mache, „wenn sie mit einer Aufenthaltsberechtigung eine langfristige Perspektive für ihr Leben in Deutschland haben“. Die Staatsministerin stimmte zu und betonte, dass in dieser Frage „ein Umdenken notwendig wird“.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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