(openPR) Das Onlineangebot für den Heimwerker reicht von rund 10.000 bis hin zu über 400.000 gelisteten Einzelprodukte. Laut der ‚E-Shop-Analyse Heimwerkerbedarf 2015‘ ist auf mittlerem Niveau eine enorme Leistungsdichte der Onlineshops zu beobachten.
Esslingen am Neckar, 30. Juni 2015 – Der Sortimentsumfang der zehn analysierten Onlineshops für Heimwerkerbedarf mit der größten eVisibility reicht von rund 10.000 bis hin zu über 400.000 gelisteten Einzelartikeln. Ein besonders großes Produktangebot bieten neben Conrad auch Contorion und Reuter. Die Onlineversender setzen deutliche Schwerpunkte in ihrem Warengruppenangebot. Während Conrad und Elektroshop Wagner den Elektronikbereich fokussieren, offeriert Reuter hauptsächlich Produkte aus dem Bereich Bad & Sanitär. Unter den Baumärkten setzt Bauhaus seinem Namen entsprechend einen Schwerpunkt in der Produktgruppe Bauen & Renovieren und verzeichnet hier mit 36 Prozent seiner Artikel den größten Anteil. Dies geht zu Lasten des Sortimentsumfangs im Produktbereich Gartenbedarf. Keiner der fünf Baumärkte unter den zehn analysierten Firmen schafft es unter dem Aspekt Artikelmenge unter die Top 3 Onlineshops.
Die Markenabdeckung ist mit durchschnittlich 51 Prozent der 37 untersuchten Marken vergleichsweise gering ausgeprägt. Die Top-Markenanalyse zeigt: einzig die Marke Gardena wird von allen betrachteten Shops geführt.
Die Preisunterschiede zwischen günstigstem und teuerstem Angebot betragen häufig 20 Prozent oder mehr. Bemerkenswert ist, dass die unmittelbar konkurrierenden fünf Baumärkte im Rahmen der Vergleichsanalyse von 40 Artikelpreisen deutliche Preisunterschiede offenbaren. Mit diesem Ergebnis finden sich die Baumärkte in allen Bereichen des Preisrankings. Zwei Baumärkte schaffen es sogar unter die drei günstigsten Anbieter. Acht der zehn untersuchten Shops gewähren Rabatte. Rabattierte Produkte sind im Durchschnitt zwischen 17 und 33 Prozent vergünstigt.
Diverse Unterschiede zeigen die Onlineversender in der Umsetzung des Servicegedankens. Die Beratungshotlines der Shops sind durchschnittlich an 77 Stunden pro Woche erreichbar. Einzig Hagebau steht telefonisch rund um die Uhr für Fragen zu Verfügung. Conrad bietet einen speziell ausgewiesenen B2B-Bereich für Geschäftskunden, Hornbach hat ein Kundenforum eingerichtet. Bei den Bezahlarten gibt es deutliche Lücken. Die Zahlungsformen PayPal, Rechnung und Vorkasse werden nicht von allen
E-Shops angeboten.
Auf mittlerem Niveau ist die Leistungsdichte der Onlineshops enorm. Auf einer Skala von Null bis Hundert beträgt der Unterschied vom besten zum schlechtesten Onlineshop lediglich elf Punkte. Dennoch haben alle Onlineshops beträchtliches Potenzial ihre Position deutlich zu verbessern, da sich die Gesamtwerte bei allen Anbietern aus diversen Stärken, aber auch Schwächen ergeben.
Über die Studie:
Die „E-Shop-Analyse Heimwerkerbedarf 2015“ von research tools untersucht auf 140 Seiten zehn Onlineshops für Heimwerkerbedarf mit der größten eVisibility Bauhaus, Conrad, Contorion, Elektroshop Wagner, Hagebau, Hellweg, Hornbach, Obi, Reuter und Screwfix. Entlang des Kundenpfads werden mit den vier Bereichen Orientierung, Produktsortiment, Konditionen und Service sämtliche Customer Touchpoint-Bereiche der E-Shops analysiert. Eine Stärken-Schwächen-Analyse und ein Ranking runden die Studie ab. Eine Korrespondenzanalyse führt die Ergebnisse visuell zusammen und verdeutlicht die Positionierung der E-Shops im Wettbewerbsvergleich.











