(openPR) Gold als Anlageform scheint weiterhin eine Alternative in der Türkei zu sein, insb. wenn der USD gegenüber der YTL an Wert verliert. Wir berichteten bereits in den Monaten August, September und Dezember letzten Jahres über die Hintergründe.
Das nach wie vor knappe Angebot treibt immer noch den Goldpreis. Traditionell ist Gold in der Türkei eine sehr beliebte Anlageform. Schätzungen zu Folge befinden sich mehr als 100 Mrd USD Gold in Form von Münzen und Schmuck innerhalb der türkischen Bevölkerung. Ferner sei für internationale Anleger die angespannte Haushaltslage der USA auch ein Grund für die Flucht in den "sicheren" Hafen.
Solange westliche Notenbanken ihre Goldreserven nicht in großen Mengen auf den Markt werfen, seien weitere Anstiege möglich. Zu berücksichtigen ist jedoch die Tatsache, dass Kunden aus der Industrie gegenüber den Privatkunden eher im Vorteil sind, da sie in der Regel sich "rechtzeitig" eindecken. Daher ist die Gold-Euphorie aus Sicht des Privatanlegers mit Vorsicht zu genießen. Für spekulative Anleger empfiehlt sich der Handel in Long-call Optionen an der Comex in New York. Die physische Nachfrage wird derzeit dominiert von den Ländern Indien, China, den USA, dem Nahen Osten und der Türkei.
Unserer Meinung nach wird sich mittelfristig die Lage im Iran weiter zuspitzen, und der Wunsch nach einer eigenen Öl-Börse, der "Iranian Oil Bourse" (IOB) auf der iranischen Insel Kish, auf Euro-Basis könnte den "Petrodollar" schwächen und dem Edelmetall Gold Preisanstiege auf mehr als 1000 USD/Feinunze verhelfen. In diesem Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass seit März die FED die Geldmenge M3 nicht mehr veröffentlicht.
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