(openPR) Oed-Oehling, 24. Juni 2015. Krankenhäuser oder andere medizinische Einrichtungen sind auf IT-Unterstützung angewiesen. Rechnergestützte Maschinen, Krankenhausinformationssysteme sowie elektronische Krankenakten sind dabei Teil einer kritischen Infrastruktur, die Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Datenschutz standhalten muss. Tritt jedoch ein Katastrophenfall wie ein Hochwasser oder ein Erdbeben ein, müssen alle IT-Systeme schnell herunter- und wieder hochgefahren sowie Daten vor Datenverlust gesichert werden. Mit „PowerApp“ hat die iQSol GmbH, unabhängiger Hersteller von IT-Security-Lösungen, hierfür eine Lösung entwickelt.
Patienten durch reibungslos funktionierende IT zu schützen ist die Aufgabe eines IT-Managers in der Universitätsklink wie im lokalen Krankenhaus. Damit dies auch beim Eintreten eines Katastrophenfalls gelingt, hat die iQSol GmbH die USV-Power-Management-Appliance „PowerApp“ entwickelt. Diese greift ein, wenn die Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) ebenfalls den Dienst versagt. Über Management-Ports können per „PowerApp“ physische Maschinen und in der Folge auch die gesamte IT medizinischer Einrichtungen herunter- und wieder hochgefahren werden. Ein geordneter, nach Prioritäten ausgerichteter Server-Shutdown und -Restart sowie eine Live-Migration aller Daten über mehrere Rechenzentren hinweg sichert dabei überlebenswichtige Systeme und Daten ab.
Logikbasierter Shutdown und Neustart von Servern und Maschinen
Entsprechende Templates mit SSH-Befehlen sind in „PowerApp“ für alle gängigen Hersteller hinterlegt, ebenfalls können die SSH-Ports bei Bedarf angepasst werden. Auch virtuelle Maschinen können über Hosts angesteuert und neu gestartet werden. Um Administratoren die Arbeit zu erleichtern, kann das Hochfahren der Systeme automatisch gesteuert werden. So wird bei aktivierter Logik durch einen Parameter festgelegt, wann mit dem Hochfahren begonnen wird (z. B. wenn alle USVs mindestens 15 Minuten wieder auf Netzbetrieb laufen). Ist das automatische Hochfahren deaktiviert, kann der Nutzer die Systeme entweder einzeln, gleichzeitig oder komplett mit hinterlegten Abhängigkeiten und zeitlicher Steuerung manuell starten. Durch die Anbindung der Lösung an das VMware vCenter sind darüber hinaus ein Import sowie die Migration virtueller Maschinen über Hostgrenzen hinweg möglich. Mit der Erweiterung „PowerNodes“ kann ein Shutdown-Procedere außerdem zentral auch für Außenstellen und deren Server gelenkt oder autonom durchgeführt werden.
Regelmäßige Tests zur Gewährleistung höchster Sicherheit
Wenn der Ernstfall erst eintritt, müssen Verantwortliche in der Lage sein, koordiniert einzugreifen und schlimme Auswirkungen zu verhindern. So sollten nicht nur Vorsorgekonzepte und Notfallhandbücher vorliegen, sondern auch regelmäßige Tests und Übungen durchgeführt werden. Daher ist es mit „PowerApp“ möglich, ein Herunter- und Hochfahren in verschiedenen Desaster-Tests zu simulieren und sich damit handlungsfähig zu halten. Auf diese Weise wird nicht nur das Notfallkonzept verifiziert und die Reaktionszeit durch genaue Kenntnis der einzuleitenden Schritte verkürzt, auch können Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Zudem gilt es, konstant zu evaluieren, ob zum Beispiel erforderliche Ansprechpartner geblieben oder Systeme erweitert wurden. Immer wieder führen verlängerte Wartungsintervalle von USV-Anlagen, die „Dieselpest“ in den Aggregaten oder gravierende Netzwerkänderungen dazu, dass im Falle eines „Blackouts“ oder Krisenfalls Hardware beschädigt wird oder die Akku-Laufzeiten doch kürzer sind als berechnet. Hier hilft bereits die Möglichkeit, Servergruppen von niedriger Priorität in den geordneten Stillstand zu versetzen, um wertvolle Zeit zu gewinnen.
Weitere Informationen zur iQSol GmbH erhalten Interessierte unter www.iqsol.biz, detaillierte Produktinformationen zur „PowerApp“ stehen unter www.iqsol.biz/produkte/ zur Verfügung.




