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Solidarität mit Flüchtlingen muss gelebte Realität werden

24.06.2015 • 11:55 Uhr • Politik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die steigende Zahl von AsylbewerberInnen und Flüchtlingen bedeutet eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft, der sich Zivilgesellschaft und Kommunen stellen müssen. Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte-und Gemeindebundes (DStGB), erwartet deshalb eine Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa. „Wir müssen uns personell, finanziell und organisatorisch neu aufstellen, um die Flüchtlingsströme zu meistern“, so Landsberg in seinem Gastbeitrag „Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik nötig“, der am 25. Juni 2015 im BBE-Newsletter erscheint. In dem Beitrag sieht er die bisherigen Schritte der Politik als positives Signal und skizziert weitere Schritte, die für ein gelungenes und nachhaltiges Maßnahmenpaket folgen müssen. Auch fordert er die Politik auf, das Potenzial der deutschen Zivilgesellschaft ernst zu nehmen und das bürgerschaftliche Engagement zu unterstützen. Bund, Länder, Kommunen und hilfsbereite BürgerInnen können sich so „mit Mut und Phantasie daran machen, die mehrheitsfähige Forderung nach einer mitmenschlichen Solidarität mit Flüchtlingen in gelebte Realität umzusetzen.“

Der Newsletter am 25.06.2015 ist dem Thema Migration und Flüchtlinge gewidmet. Er enthält wei-tere Gastbeiträge von Laura Kolland, Referentin im Bereich Grundsatzfragen der Integration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), und Katrin Hirseland, Leiterin des Büros des Präsidenten des BAMF, Kevin Borchers, Projektleiter bei der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH, Susanne Nadapdap, Sozialarbeiterin im Jugendmigrationsdienst, Mareike Geiling, Mitbegründerin der Initiative Flüchtlinge Willkommen, sowie Abdou Rahime Diallo, Sprecher der UAG 9 des BBE und Promoter für Migration & Entwicklung für Brandenburg beim Verbund Entwicklungspolitischer NRO Brandenburg, Paul Dziedzic, freier Redakteur, und Katja Supyan, Mitarbeiterin im BBE.

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