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Missionsstation Alamo als UNESCO-Welterbe nominiert

19.06.201515:48 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Anfang Juli fällt die Entscheidung über die Aufnahme in Bonn
San Antonio, Texas/München, 18. Juni 2015. Es wäre die erste Welterbestätte in Texas: Gleich fünf
Missionen aus der spanischen Kolonialzeit, die sogenannten San Antonio Spanish Colonial Missions,


sind derzeit für die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste nominiert. Die Entscheidung fällt
zwischen dem 3. und 5. Juli während der 39. internationalen Tagung des UNESCO Welterbekomitees im World Conference Center in Bonn. Im Herzen der texanischen Stadt San Antonio gelegen, spielen die spanischen Missionen eine historische Schlüsselrolle. Sie sind Zeitzeugen des texanischen Unabhängigkeitskriegs, aufgrund dessen Kulturen miteinander verschmolzen, sich Ländergrenzen verschoben und die Weltpolitik sich nachhaltig änderte. Aufgrund dieser globalen Bedeutung und dank ihres gut erhaltenen architektonischen Zustands, zählen die Bauten heute zu den beliebtesten Touristenzielen Texas. Bei Aufnahme in die Liste der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), käme dem umfassenden Komplex der Missionen eine ähnliche Bedeutung zu teil wie den Steinkreisen von Stonehenge, der Chinesischen Mauer und den Pyramiden von Gizeh in Ägypten.

Die Geschichte der Missionen

Als größte Ansammlung spanischer Kolonialarchitektur in Nordamerika, bauten die Spanier Anfang des 18. Jahrhunderts fünf Missionen, darunter Mission Concepción, Mission San José, Mission San Juan, Mission Espada und Mission San Antonio de Valero (auch bekannt als die Alamo). Ziel der Missionen war es, die indigene Bevölkerung zum Christentum zu bekehren und die Region unter die spanische Herrschaft zu bringen, um so die Grenzen in Neuspanien auszudehnen.

An den Ufern des San Antonio Flusses gelegen, befinden sich die Missionen innerhalb eines Radius
von nur 11 Kilometern Entfernung in unmittelbarer Nähe zueinander. Aufgrund ihrer Jahrzente
überdauernden Geschichte, strahlen sie eine Vergangenheit aus, die die Traditionen der Indianer mit derer der Spanier verbindet. Im Laufe der Zeit gehörten sie sowohl zu Mexiko, der Republik Texas
sowie, heutzutage, zu den Vereinigten Staaten.

Die Siedlungen sind sowohl die Wiege der texanischen Geschichte als auch ein einzigartiges
Naturdenkmal. Sie prägen maßgeblich das Stadtbild San Antonios, der siebtgrößten Stadt der USA,
und sind ein Schmelztiegel lateinamerikanischer, indianischer und westlicher Kulturen.

Die Missionserfahrung in der Gegenwart

Jährlich besuchen mehrere Millionen Gäste die geschützte historische Stätte. Alle, außer der Alamo,
sind noch heute aktive römisch-katholische Kirchengemeinden und dienen in einigen Fällen den
Nachkommen der einstigen Siedler. Die Möglichkeiten in die Zeit des kolonialen Spaniens
einzutauchen sind vielfältig, ob beim Besuch einer Messe mit mexikanischer Volksmusik, einem
Spaziergang zwischen den Missionen oder bei einem selbstgeführten Rundgang.

- Die berühmte Uferpromenade „River Walk“
Der von Gärten umsäumte und kürzlich erweiterte Weg entlang des San Antonio Flusses verbindet ab sofort die fünf Missionen mit den Hotels, Restaurants und kulturellen Einrichtungen der Stadt. So können die Missionen sowohl zu Fuß, auf dem Rad sowie teilweise mit dem Kajak erreicht werden.

- Auf den Spuren der vergangenen 300 Jahre
Aufgrund der Kalksteinfassaden und malerischen Glockentürme strahlen die Missionen ein längst vergangenes Zeitalter aus. Alle Missionen sind kostenlos und öffentlich zugänglich. Bei
geführten Touren wandeln Besucher auf den Spuren der Vergangenheit und erleben bei der
Besichtigung von Wohnquartieren, Kirchen und dem von Franziskanermönchen errichteten Aquädukt Espada, das noch heute im Gebrauch ist, die Jahrhundert alte Geschichte.

- Museum und preisgekrönter Film
Die Mission San José, oftmals als „Königin der Missionen“ bezeichnet, ist ein idealer Ausgangspunkt. Das dazugehörige Museum stellt Kunsterzeugnisse aus, die verschiedene
Aufgaben der Missionare erklären. Im Kinosaal läuft halbstündlich der Film, „Gente de Razón” (zu Deutsch: rationale Menschen). Er erzählt die Geschichte der Einwohner des 18. Jahrhunderts im Süden Texas, ihre Rolle bei der Kolonialisierung Neuspaniens und die Auswirkungen der spanischen Missionen.

- Die Geschichte der Alamo erleben
Die berühmte Alamo, eine zum Fort ausgebaute ehemalige Missionsstation, war Schauplatz
der Kämpfe im texanischen Unabhängigkeitskrieg. Heute erinnert der Schrein, ein restauriertes Kirchengebäude der spanischen Missionsstation, an die Gefallenen der Schlacht von Alamo. Im Long Barrack Museum können Relikte dieser Zeit besichtigt werden. Eine Audio-Tour erklärt die Exponate und historischen Gebäude.

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