(openPR) Michael Schuster "Hier kommt die Sonne"
Cut Outs: Laub auf Papier, Skulpturen und Installationen
Hier kommt die Sonne, sie wärmt und gibt Licht. Lässt wachsen und gedeihen. Ist Taktgeber der Zeit und für Michael Schuster in mehrfacher Hinsicht Inspirationsquelle. Gefühlte Momente und kurze Augenblicke, die wir in seinen Arbeiten wahrnehmen, sind da und gehen auch gleich wieder. Wie die Zeit, die einen Sonnenstrahl braucht, um durch Wolken zu dringen. Michael Schuster überrascht in seiner dritten Einzelausstellung, in der mianki.Gallery, Berlin, einmal mehr mit seinen neuesten Arbeiten.
Eröffnung am Donnerstag, 2. Juli 2015, 19 – 23 Uhr.
Werkseinführung um 19.30 und 21.00 Uhr.
Der Künstler ist anwesend.
Ausstellung vom 2. Juli 2015 – 29. August 2015
Künstlergespräch am Samstag, 29. August 2015 um 17 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.
Michael Schuster
Die Arbeiten von Michael Schuster setzen sich mit der Konservierung und Speicherung von Erinnerungen auseinander. Im Fokus steht dabei das fotografisch erzeugte Bild. Die Fotografie als bildhafte Umsetzung eines vergangenen Zeitpunktes suggeriert dem Betrachter Wirklichkeit und Gegenwart. Wirklichkeit, weil das Bild als naturgetreues Abbild wahrgenommen wird und Gegenwart, weil die Fotografie einen vergangenen Zeitpunkt zitiert und ihn damit neu erlebbar macht.
Bildnerische Reduktionsprozesse der Vorlagen und die Verwendung von Vergänglichkeit suggerierende Laubblätter lösen die Fotografien aus ihrem ursprünglichen Kontext heraus. Es verschwinden typische Merkmale wie Grauwerte, Tonwertabstufungen, Perspektive und Raum. Die bildgebenden Personen lösen sich von ihrer bisherigen Umgebung und verbinden sich neu mit der Struktur und der Form des Blattes. Mit dem Verschwinden der Fotografie verschwindet auch Subjektivität und Intimität. Aus dem flüchtigen Moment der Vergangenheit entsteht ein Bild: universell, eigenständig und neu – befreit von der Versuchung, Gegenwart und Realität vorzutäuschen.
Vita – Michael Schuster
Michael Schuster, 1963 in Mannheim geboren, absolviert sein Kunststudium von 1988 – 1991 an der Freien Kunstakademie Mannheim bei Gerd Lind, Rainer Negrelli und Walter Stallwitz. Er hat in dieser Zeit bereits seine erste Einzelausstellung in der Galerie HALSKRATZ in Mannheim. Im Anschluss studiert er von 1991-1995 an der Fachhochschule für Gestaltung Mannheim Visuelle Kommunikation bei Prof. Günter Slabon, Prof. Wolf Magin, Prof. Roland Fürst und bei Prof. Eckhard Neumann. Es folgen zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u. a. im Kunstverein Bochumer Kulturrat, Galerie Rudolfv, Amsterdam, und in der Galerie Andersen, Zürich. 2012 wurde Schuster das erste Mal auf der AFFORDABLE ART FAIR, Amsterdam, und im ZAHA MUSEUM, Seoul, gezeigt. Seit 2013 wird er von der mianki.Gallery, Berlin vertreten. Sie zeigten seine Arbeiten bereits auf der PREVIEW BERLIN ART FAIR 2013 und auf der POSITIONS Berlin 2014.














