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Biokunststoffe als Baustein einer nachhaltigen Wirtschaft

18.06.201513:52 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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(openPR) WZS an interdisziplinärer Forschungsplattform beteiligt

Straubing – Das Fachgebiet für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) unter Leitung von Professor Dr. Klaus Menrad ist Teil eines Forschungskonsortiums, welches die ökologische und sozio-ökonomische Nachhaltigkeit von Biokunststoffen untersucht.



Biokunststoffe haben das Potential, sowohl fossile Ressourcen zu schonen als auch die Emission von klimarelevanten Gasen zu reduzieren. Doch sind Biokunststoffe in Herstellung, Nutzung und am Ende ihres Lebensweges wirklich nachhaltiger als ihre fossile Konkurrenz? Diese und weitere Fragen untersucht das Konsortium im engen Austausch mit Vertretern von Industrie, Wissenschaft, Bevölkerung und Politik, so dass am Ende der dreijährigen Projektlaufzeit ein umfassendes Bild vom Einsatz der Biokunststoffe entstehen soll. Die interdisziplinäre Forschungsplattform „Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft“, kurz BiNa, wird von Professor Dr.-Ing. H.-J. Endres vom Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover koordiniert. Neben weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen (Fraunhofer Institut für Bauphysik, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig, Fakultät „Medien, Information und Design“ der Hochschule Hannover) sind mehrere Industriepartner sowie der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) beteiligt. Das Vorhaben ist Teil des Förderschwerpunktes „Sozial-ökologische Forschung“ in der Förderinitiative „Nachhaltiges Wirtschaften“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Am WZS widmet sich das Team um Professor Dr. Klaus Menrad in diesem Projekt schwerpunktmäßig den Chancen und Hemmnisse, die durch die Kommunikation und Vermarktung der Biokunststoffe bei den Verbrauchern existieren. Unter anderem wird untersucht, welches Vorwissen sowie welche Verhaltensabsicht, Einstellungen und Erfahrungen gegenüber Biokunststoffen bei Käufern und bei Personen vorhanden sind, die noch keine Erfahrungen mit Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gemacht haben. Das Projekt wird von Dr. Agnes Emberger-Klein betreut und von Florian Klein bearbeitet. Der Nachwuchswissenschaftler, der selbst Absolvent des Straubinger Masterstudienganges Nachwachsende Rohstoffe ist, nimmt im Juli 2015 seine Arbeit am WZS auf und strebt innerhalb von drei Jahren seine Dissertation an.


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Straubing, 18. Juni 2015

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