(openPR) Nach den erfolgreichen Voraufführungen im vergangenen Jahr feiert die Theater-Adaption des gleichnamigen US-Thrillers nun seine Premiere
Berlin, 17. Juni 2015. Am 3. Juli feiert das packende Psychodrama Hard Candy Premiere im Theater unterm Dach, nachdem die Voraufführungen im Winter vergangenen Jahres restlos ausverkauft waren. Bei der Premiere erwartet die Besucher nicht nur ein neuer Spielort sondern auch ein Bühnenbild, das Malte Schurau im Zuge seiner Masterarbeit im Studiengang Bühnenbild der TU Berlin eigens für das Stück entworfen hat.
Nun ist es normalerweise so, dass sich ein Regisseur die Schauspieler für sein Stück aussucht. Bei Hard Candy war es anders: Die Schauspieler Sarah Alles und Christian Intorp haben mit dem Psychothriller Hard Candy (2005) von Brian Nelson ein Stück auf die Bühne gebracht, das ihnen am Herzen liegt. Der Stoff eignet sich hervorragend für die Bühne. Der kammerspielartige Aufbau, die zahlreichen verschiedenen Ebenen und überraschenden Wendungen machen ihn so einzigartig und versprechen jede Menge Spannung und Unterhaltung. Mit nur zwei Protagonisten wird ein Krimi, eine möglicherweise beginnende Liebesgeschichte und vor allem ein Drama erzählt.
Für die Theater-Adaption konnten Sarah Alles und Christian Intorp Regisseur Jens Schmidl schnell begeistern. Wie die beiden Schauspieler war auch der Regisseur von der bewegenden Geschichte, der Aktualität des Stoffes und der Themenvielfalt überzeugt.
Zeitgleich mit der Premiere des Theaterstücks Hard Candy ist Schauspielerin Sarah Alles deutschlandweit auch in den Kinos vertreten. Für den Film „Melodys Baby“ leiht sie der Hauptdarstellerin ihre Stimme – einer jungen Frau, die Leihmutter wird, um sich den Traum vom eigenen Frisiersalon zu erfüllen. Außerdem stand Sarah Alles für eine Folge „Traumschiff“ vor der Kamera, in der sie als rotzfreches Zimmermädchen so manches Problem zu lösen hat (Ausstrahlung: voraussichtlich Ende 2015/ Anfang 2016).
Gerne begrüßen wir Sie zur Premiere oder den zwei Folgeveranstaltungen am 3., 4., und 5. Juli 2015 jeweils um 20.00 Uhr im Theater unterm Dach, Danziger Straße 101.
Für individuelle Interview- und Terminabsprachen, mögliche Tickets oder weiteres Material stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Karten sind erhältlich unter: www.hardcandy-berlin.de
Handlung
Beim Chatten lernt die 14-jährige Hayley den charmanten Fotografen Jeff, 38, kennen. Dem Chat folgt nach einigen Wochen ein Treffen in Jeffs Atelier. Ein ungewöhnlicher und heißer Flirt bahnt sich an. Jeff punktet mit seiner liebevollen smarten Art, scheint jedoch mit Hayleys reifen und teils philosophischen Repliken nicht ganz mithalten zu können, was ihn offenbar ganz besonders fasziniert.
Als Jeff plötzlich in Ohnmacht fällt, nimmt das Stück eine erste unerwartete Wendung. Jeff findet sich an einen Stuhl gefesselt wieder und wird von Hayley des Missbrauchs an ihrer Freundin Donna Mauer angeklagt. Jeff hat Donna fotografiert. In einem kafkaesken Prozess wird Jeff mit harten Vorwürfen konfrontiert.
Thematik
Das Projekt Hard Candy behandelt hochaktuelle gesellschaftliche Themen wie den Umgang mit digitaler Kommunikation, Missbrauch und dem Vorwurf der Pädophile (siehe Fall Edathy). Durch das Internet hat sich eine eigene Szene entwickelt, um Kontakte anonym anzubahnen. Vorgetäuschte Profile und Scheinidentitäten ermöglichen den Kontakt im Chat mit sehr jungen Menschen. "Wer bin ich" scheint die entscheidende Frage zu sein.
Oft entwickelt sich aus dieser virtuellen Beziehung ein realer Vorgang mit fatalen Folgen. In Hard Candy dreht das 14-jährige Mädchen Hayley den Spieß um.
Gnadenlos deckt sie Jeffs Strategien auf und scheint den Beweis seiner Schuld zu führen, bis sein auf Lügen aufgebautes System zusammenbricht. Hat er nur Fotos mit minderjährigen Mädchen gemacht oder verbirgt sich dahinter ein Verbrechen?
Hard Candy setzt sich klug mit der Macht der Medien, ihren Bildwelten sowie der in ihnen verborgenen Gewalt auseinander. Im aktuellen Kontext von virtuellen, verstörten Realitäten und Welten sehen wir Menschen, die an ihrer Rolle in der Gesellschaft verzweifeln.











