(openPR) Kritiker führen häufig an, daß Geschäfte mit hohen Renditen nicht seriös sein können. Wie immer sie zu dieser Schlußfolgerung kommen, mag dahin gestellt sein. Der Devisenhandel ist mit bis zu 5 Billionen US-Dollars der umsatzstärkste Handelsplatz der Welt. Wenn Anleger viel oder sehr viel Geld verlieren, liegt dies nicht an den Brokern, sondern an einem unbedachten Vorgehen beim Handel selbst.
Die Ausbildung ist ausschlaggebend
Für jeden Einsteiger in den Forex und CFD-Handel gilt, daß Geduld das oberste Gebot der Stunde ist. Auch wenn der eine oder andere Broker mit überdurchschnittlichen Bonuszahlungen auf die Ersteinlage für das Handelskonto lockt, sollte das Augenmerk anderen Dingen gelten. Die Anzahl der handelbaren Basiswerte ist zu Beginn ebenso irrelevant, wie die Höhe des Hebels. Sehr viel wichtiger ist die Tatsache, daß dem Einsteiger ein kostenloses Demokonto, möglichst zeitlich unbegrenzt, zur Verfügung steht. Das Demokonto alleine ist jedoch nicht ausreichend, vielmehr benötigen Neulinge aktive Unterstützung. Diese darf sich nicht in einem Frage- und Antwortkatalog niederschlagen, sondern sollte aus Videotutorials, Webinaren und im Idealfall aus Präsenzseminaren bestehen. Der Support ist idealerweise in der Muttersprache auch telefonisch mit entsprechenden Zeiten der Erreichbarkeit kontaktierbar. Sind diese Kriterien erfüllt, beginnt die Zeit des Übens. Bei guten Brokern verfügt die Handelsplattform des Demokontos über die gleichen Ausstattungsmerkmale wie die Handelsplattform des Echtgeldkontos. Nur so kann sich ein Trader mit der vollständigen Funktionalität vertraut machen und die Plattform perfekt beherrschen. Neben dem technischen Aspekt spielt natürlich auch die Chartanalyse eine entscheidende Rolle. Nur wer ein Chart richtig interpretieren kann, ist in der Lage, die Handelssignale zu erkennen und entsprechende Strategien einzusetzen.
Stopp-Loss – ja oder nein?
Die Broker weisen auf ihren Seiten darauf hin, daß ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich ist. Dieses Risiko wird natürlich geringer, wenn sich die Trader genügend Zeit für die Ausbildung lassen. Es gibt allerdings auch technische Hilfsmittel, um einen solchen Verlust zu vermeiden. Die Rede ist von der Stopp-Loss-Funktion auf der Plattform. Beim Forex- und CFD-Handel dreht es sich um Hebelgeschäfte. Das bedeutet, daß der Trader nur einen Bruchteil des gehandelten Kapitals tatsächlich einsetzt. Ebenso, wie er jedoch in voller Höhe von den Gewinnen profitiert, muß er auch bei Verlusten in voller Höhe geradestehen. Die Verluste können theoretisch das eingesetzte Kapital übersteigen, in diesem Fall bestünde eine Nachschußpflicht. Gute Broker bieten aber einen Schutz an. Die Stopp-Loss-Funktion beendet den Trade dann automatisch, wenn der Verlust einen bestimmten Prozentsatz des eingesetzten Kapitals, der Margin, erreicht hat.
Von mangelnder Seriosität der Anbieter kann vor diesem Hintergrund kaum geredet werden. Das Fachportal www.betrug.org (http://www.betrug.org/forex-broker-deutschland/) hat im Übrigen alle großen und wichtigen Forex-Broker unter die Lupe genommen. Daneben sind die Trader heute weltweit in Foren und Netzwerken miteinander verbunden. Unseriöses Verhalten würde sich in kürzester Zeit herumsprechen, massive Abwanderungen der Anleger wären die Folge. Diesen Umstand möchte sich kein Anbieter leisten müssen, denn der Markt für den Handel mit Hebelprodukten wächst nach wie vor.











