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Menschen mit Behinderung fordern mehr Mobilität

18.05.201512:44 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Menschen mit Behinderung fordern mehr Mobilität
Engelbert Sachs vom BürgerMobil Meckenbeuren (rechts) stellt den neuen Fahrdienst
Engelbert Sachs vom BürgerMobil Meckenbeuren (rechts) stellt den neuen Fahrdienst "Emma" vor.

(openPR) MECKENBEUREN – Zum Tag der Gleichstellung organisierten die Werkstatt- und Heimbeiräte in der Stiftung Liebenau einen Infostand auf dem Wochenmarkt in Meckenbeuren. Der europaweite "Tag der Begegnung" von Menschen mit und ohne Behinderung hatte in diesem Jahr das zentrale Thema "Keine Teilhabe ohne Mobilität". Er wird von Aktion Mensch unterstützt.



Fokus: Mobilität und Teilhabe

Zum fünften Mal beteiligten sich die Heimbeiräte der St. Gallus-Hilfe (Stiftung Liebenau) und die Werkstatträte der Liebenauer Arbeitswelten mit Veranstaltungen rund um den 5. Mai, dem Tag der Gleichstellung. "Im Jahr 2011 haben wir eine Stadtbesichtigung angeboten, die sehr gut angenommen wurde", berichtet Rosa Burgmaier von der St. Gallus-Hilfe. In diesem Jahr rückte Aktion Mensch das Thema Mobilität und Teilhabe in den Fokus. Die Räte stellten den Standbesuchern ihre Erfahrungen vor.

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Für Werkstattrat Edelbert Hauser, der in Meckenbeuren lebt, gibt es viele Orte der Begegnung: "Ich treffe andere Menschen beim Einkaufen, in der Kirche oder bei Festen." Erst vor kurzem hat der 56-Jährige für den Pfarrgemeinderat kandidiert. Er ist meistens zu Fuß unterwegs und hat keine Probleme mit der Mobilität. Aber als Werkstattrat spricht er für all die Menschen, die nicht sprechen, lesen oder gehen können und setzt sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein.

Keine Teilhabe ohne Mobilität

"Damit Begegnungen möglich sind, müssen die Menschen mobil sein", erklärt Rosa Burgmaier. In diesem Jahr begleitet Engelbert Sachs vom BürgerMobil Meckenbeuren den Aktionstag und stellt den ehrenamtlichen Fahrdienst "Emma" vor. Heimberätin Julia Walzik ist von der Idee begeistert. Sie fordert eine bessere Busverbindung. "Emma" kann dabei manche Lücke schließen.

Offen für Teilhabe

"An dem Konzept arbeiten wir noch", berichtet Bürgermeister Andreas Schmid. Denn aktuell fährt "Emma" nur halbtags. Gemeinsam mit der Stiftung Liebenau überlegt die Gemeinde, wie die Mobilität von Menschen mit Behinderung verbessert werden kann. Die Diskussion zeigt, dass der Inklusionsgedanke positiv in Meckenbeuren angekommen ist. Die Teilhabe wurde zur Normalität. "Wir sind hier willkommen", bestätigt Rosa Burgmaier. "Sie sind integriert", sagt eine Besucherin aus Meckenbeuren.

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Weitere Infos zur St. Gallus-Hilfe der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.st.gallus-hilfe.de.
Weitere Infos zu den Liebenauer Arbeitswelten finden Sie unter www.liebenauer-arbeitswelten.de
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