(openPR) Schroffe Berghänge, stille Bergseen und Murmeltiere: Das versteckte Giffre-Tal in den Savoyer Alpen wird in den Sommermonaten zu einem Eldorado für Wanderer und Mountainbiker. Das französische Alpendorf Samoëns im Herzen des Tals ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und bietet von Mai bis September 2015 eine Vielzahl an Natur- und Kulturerlebnissen der besonderen Art.
Berlin, 5. Mai 2015 (kprn) – Das Bergdorf Samoëns in den Savoyer Alpen ist eine der zentralen Pforten zum Giffre-Tal. Die wilde, unberührte Natur der Region, geformt vom Gletscherfluss Giffre und einer Vielzahl an Wasserfällen, bietet neben 600 km markierten Wanderwegen und 188 km Mountainbike-Strecken weitere außergewöhnliche Outdoor-Aktivitäten – Klettern, Paragliding, Rafting-Touren und Via Ferrata sind nur einige der vielen Möglichkeiten. In den Sommermonaten von Mai bis September können Gäste bei mehreren Events tief in das sportliche und kulturelle Leben des Dorfes eintauchen.
Am 27. und 28. Juni heißt Samoëns den Sommer in seinem botanischen Garten für alpine Pflanzen willkommen. Bei thematischen Wanderungen auf den Spuren der seltenen 2.500 Arten aus aller Welt und verschiedenen kostenlosen Veranstaltungen, Ausstellungen und Workshops können die Gäste den „Jaÿsinia“ genannten Garten in all seiner Vielfalt entdecken.
Mitte Juli wird Samoëns zum Anlaufpunkt für internationale Enduro-Mountainbiker: Am 18. und 19. Juli findet, nach dem EWS-Auftakt in Neuseeland, Irland und Schottland, die vierte Etappe der Enduro World Series in Samoëns statt. Sportlich geht es auch im August weiter: Am 2. August erobern Radsportfans zum fünften Mal in Folge den „Col de Joux-Plane“. Unter dem Motto „ein Tag, ein Gipfel“ erradeln sie den legendären Gipfel, der seit 1978 bereits mehrmals im Rahmen der Tour de France überfahren wurde. Der Col de Joux-Plane ist als Pass der „hors catégorie“ eingestuft und befindet sich damit in der Kategorie mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad. An diesem Sonntag können sich begeisterte Radler zwischen 8.00 und 11.30 Uhr an die Strecke wagen, die einen beeindruckenden Blick auf das Mont-Blanc-Massiv bietet.
Klassik-Fans kommen vom 15. bis 31. Juli auf ihre Kosten: Während der „Europa Musa Sommer-Akademie“ versammeln sich ein Orchester, ein Chor, Solokünstler und viele weitere Opernbegeisterte für vierzehn Tage in Samoëns. Fast täglich finden in dieser Zeit Konzerte in Kirchen, Kapellen, Konzertsälen oder auch in der freien Natur statt. Der Eintritt ist kostenfrei.
Entspannung nach dem Sportprogramm findet man bei einem ausgedehnten Spaziergang durch das Dörfchen und einem Besuch der kleinen Läden rund um den autofreien, uralten Dorfkern. Im Mittelalter ein Zentrum der Steinmetzkunst hat sich Samoëns über die Jahrhunderte hinweg seinen verwunschenen Charme bewahrt. Die alten Steinhäuser, verwinkelten Gassen und kleinen Kapellen des Ortes zeugen bis heute von der Kunst und der harten Arbeit der „Frahans“ genannten Steinmetze. In den urigen Gasthäusern von Samoëns kann man lokale Spezialitäten kosten: Zum Beispiel die „Galette septimontaine“, eine Art Brioche mit Crème fraîche, Blaubeeren und Zucker, die „Soupe châtrée“ aus Zwiebeln, Tomme-Käse, Brot und Weißwein oder den „Crioutin“ – ein spezieller kleiner Käse aus Kuhmilch, der ausschließlich in Samoëns und auch hier nur auf einem einzigen Bauernhof hergestellt wird, der Ferme Le Criou.










