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Nationalpark Hohe Tauern

13.08.201209:04 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Nationalpark Hohe Tauern
Sommeransicht der Skihütte
Sommeransicht der Skihütte

(openPR) Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.836 km² der größte Nationalpark im Alpenraum in Österreich. Dieser Park erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten und wurde im Jahr 1981 gegründet.
Hier erleben Sie eine Welt der Natur von verschiedenen Naturelementen.



Insgesamt fließen 256 Bäche, deren Einzugsgebiet mindestens einen Quadratkilometer umfasst, durch das Gebiet mit einer Gesamtlänge von fast 1000 Kilometern. Die Krimmler Ache mit seinen 20,2 km ist der längste Nationalparkbach. Zum größten Teil werden die Bäche der Hohen Tauern von Gletschern gespeist. Die Gletscherbäche sind wesentlich kälter als Quellbäche und sind auch an der Trübung des Wassers zu erkennen. Eine milchig weiße oder graue Färbung entsteht vom fein zermahlenen Gesteinsabrieb der Gletscher.

In den Hohen Tauern findet man kein Tal ohne Wasserfälle. Zu Hunderten an der Zahl kann man das Naturschauspiel des fallenden Wassers bestaunen. Mit unbändiger Kraft stürzen die Wassermassen über Felskanten, Steinstufen oder Kaskaden in die Tiefe. Die Krimmler Wasserfälle sind die mächtigsten Wasserfälle des Nationalparks. Sie überwinden eine Fallhöhe von 380 Metern in drei Stufen und zählen zu den größten in Europa. Der größte Wasserfall in Kärnten befindet sich im Maltatal, der Fallbach-Wasserfall. Er stürzt mit über 200 Metern in die Tiefe.

136 Bergseen befinden sich in diesem großen Schutzgebiet. Berücksichtigt man auch kleine Stillgewässer, zählt man über 500. Die meisten Seen verdanken ihre Entstehung den mächtigen Gletschern der Eiszeit. Durch das momentane schmelzen der Gletscher entstehen an manchen Gletscherenden neue Gebirgsseen. Mit einer Fläche von 27,4 ha ist der Kratzenbergsee im Hollersbachtal der Größte im Nationalpark. Der tiefste See mit 57 Metern ist der Untere Schwarzsee im Murtal. Der höchstgelegene See auf 2.920 Metern Höhe ist der Fürlegsee, dieser ist die meiste Zeit des Jahres eisbedeckt.

Eine große Zahl und eine reiche Vielfalt an Mooren gehören ebenfalls zum Nationalpark. Rund 800 an der Zahl mit einer Gesamtfläche von etwa 12 km² weisen eine hohe Ursprünglichkeit sowie eine geringe Gefährdung auf, ganz anders wie in vielen anderen Regionen. Man unterscheidet Hochmoore, die ausschließlich von Niederschlagswasser versorgt werden. Niedermoore werden ausschließlich von Mineralbodenwasser versorgt und als Mischform nennt man sie Übergangsmoore.

Ein Gletscher ist ein Eisstrom aus Schneemassen, die oberhalb der Schneegrenze (durchschnittlich 2900 Meter) nicht abtauen. Es gibt 342 Gletscher mit einer Gesamtfläche von rund 130 km² im Nationalpark. Seit 1850 ist bei den österreichischen Gletschern ein starker Rückgang zu erkennen.
Am Fuße des Großglockners befindet sich der größte Gletscher in Österreich, die Pasterze, mit einer Länge von 9 km. Vor 150 Jahren hatte der Gletscher noch einen mächtigen Eismantel von 30 km². Heute ist nur noch die Hälfte davon übrig.

Video:
Wanderurlaub in der Zillertal Arena

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