(openPR) Er zählt zu den schönsten Wasserfällen der Alpen – der Partschinser Wasserfall mit seinen 97 Metern Fallhöhe. Das einzigartige Naturschauspiel ist weitum sichtbar, besonders von Mai bis Juli, der Zeit der Schneeschmelze im Zieltal. Etwa 10.000 Liter Wasser pro Sekunde schießen dann über die Felskante in das Tosbecken – vorher bahnt sich das Wasser seinen Weg durch enge Schluchten.
Um eben diese weiter hinten liegenden kleinen Wasserfälle zu besichtigen, führte der Tourismusverein Partschins 2017 gemeinsam mit der Gemeinde Partschins und der Forstverwaltung Meran eine erste Begehung ins wilde Gelände durch. Der Blick hinter dem größten Wasserfall Südtirols offenbarte kleinere Wasserfälle und smaragdgrüne Gumpen, in welche das Wasser des Zielbachs einfließt. Ein überwältigender Anblick! Diese Naturschönheiten sollten auch für Einheimische und Gäste zugänglich gemacht werden. In der Folge wurde der Alpinsteig Wasserfall von der Forstverwaltung geplant und sukzessiv innerhalb 3 Jahren und 3 Baulosen umgesetzt. Die Wegearbeiter haben dabei besondere Sorgfalt walten lassen und den Weg in mühsamer Handarbeit angelegt. Angenehm im zickzack verlaufende Kehren lassen die zu absolvierenden 400 Höhenmeter so gar nicht beschwerlich wirken. Sehr wohl bedarf es Trittsicherheit und keiner Angst vor Höhe, dort wo die Aussicht ins Tal ein Gefühl der Freiheit vermittelt. Mittels Edelstahl- und Holzgeländer wurden ausgesetzte Passagen gesichert.
Die „Fallelen“, die blau-grünen Gumpen, gemütliche Sitzgelegenheiten, sowie die Aussichtpunkte sind die besonderen Highlights des Alpinsteiges, wenngleich der haushohe Felsbrocken gegen Ende des Weges all diesem nochmal die Show zu stehlen vermag.
Großer Dank geht an die Wegearbeiter der Forstverwaltung, die diesen Wanderweg schonend und mit Fingerspitzengefühl in die Natur gebaut haben. Dem Amtsdirektor des Forstinspektorats Peter Klotz und Stationsleiter Georg Salzburger dankt der Tourismusverein Partschins für die Ausarbeitung, dem Tüfteln und der Umsetzung des Alpinsteigs. Vergelt’s Gott auch der Gemeindeverwaltung Partschins für die Finanzierung des 1. Bauloses. Für die finanzielle Unterstützung des Projektes im 2. und 3. Baulos ergeht herzlichster Dank an die Autonome Provinz Bozen, Amt für Tourismus, für ihre Beiträge.











