(openPR) Stuckateur-Innung beschäftigt sich mit Mitarbeiterführung und attraktiven Handwerksbetrieben
Biberach – Bei seiner ersten Mitgliederversammlung als neuer Obermeister blickte Norbert Schlager auf ein für das Stuckateurgewerbe des Landkreises Biberach überwiegend positiv verlaufenes Jahr 2014 zurück. Zentraler Punkt der Tagung war die Frage, was Arbeitgeber stark macht. Frank Gericke, Berater beim Fachverband der Stuckateure Baden-Württemberg, beleuchtete das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und gab konkrete Tipps.
„Mitarbeiter tragen wesentlich zum Unternehmenserfolg bei, sie sind das Kapital und die Zukunft des Betriebs“ betonte Gericke. Qualifiziertes und motiviertes Personal zu finden - und insbesondere zu entwickeln und zu halten – ist eine dauerhafte Herausforderung, die es mit aller Kraft anzugehen gilt. Je höher das Vertrauen in seine Werte, das Betriebsklima, in den Umgang der Kollegen untereinander bis hin zur Vorbildfunktion der Geschäftsleitung ist, desto erfolgreicher und attraktiver ist ein Familienunternehmen im Handwerk.
“Der größte Feind der guten Fachbetriebe sind die schlechten Betriebe, die fachliche Fehler produzieren und durch unsachgemäße Ausführung die Preise unterlaufen” zog Frank Gericke ein deutliches Fazit. Zentrales Anliegen der Innung und des Fachverbands der Stuckateure für Ausbau und Fassade sei es deshalb, ihre Mitgliedsbetriebe durch Information, Aus- und Fortbildung, Marktbearbeitung und Vertretung gegenüber der Politik in eine bestmögliche Position als attraktive Arbeitgeber zu bringen.
„Der florierende Wohnungsbau sowie die außergewöhnlich milde Witterung zu Jahresbeginn ermöglichten den Firmen im Vorjahr eine hohe Kapazitätsauslastung“ so Obermeister Norbert Schlager. Auch für 2015 seien die Bücher bisher nicht schlecht gefüllt, obwohl es nach wie vor an Impulsen seitens der Politik für die energetische Gebäudesanierung fehle.
Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach, schloss mit dem soliden Zahlenwerk der Innung an. Neben der Jahresrechnung wurde der Haushaltsplan 2015/2016 verabschiedet, der nach vielen Jahren eine leichte Beitragsanpassung vorsieht.
Der Öffentlichkeitsbeauftragte der Innung, Daniel Kölle, stellte das neue Ausbildungsmodell „Ausbau Bachelor (cra)“, den Wettbewerb zum Stuckateur des Jahres und weitere Aktivitäten zur Marktbearbeitung vor. Die erstmalige Teilnahme der Stuckateure an der Ausbildungsmesse „Future 4 you“ beurteilte der Bildungsbeauftragte Manfred Sauter sehr positiv.
















