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Musikalische Vielfalt bei den Bregenzer Meisterkonzerten

29.04.201519:08 UhrKunst & Kultur
Bild: Musikalische Vielfalt bei den Bregenzer Meisterkonzerten
Jan Lisiecki spielt beim ersten Bregenzer Meisterkonzert der Saison im Oktober. (C: Mathias Bothor)
Jan Lisiecki spielt beim ersten Bregenzer Meisterkonzert der Saison im Oktober. (C: Mathias Bothor)

(openPR) Saison 2015/16 bringt bedeutende Exponenten des Musikgeschehens nach Bregenz

Bregenz, 29. April 2015 - International renommierte Orchester und Künstler sichern das hohe Niveau der Bregenzer Meisterkonzerte. Die Abo-Musikreihe präsentiert für die Saison 2015/16 ein besonders hochkarätiges Programm: Unter anderem konnte das Pittsburgh Symphony Orchestra für ein Konzert in Bregenz engagiert werden. Zum Abschluss der aktuellen Saison gastiert am 31. Mai 2015 das Mahler Chamber Orchestra im Bregenzer Festspielhaus.



Höchstes Niveau, malerische Klangwelten, große symphonische Werke und virtuose Solisten prägen das neue Programm der Bregenzer Meisterkonzerte. „98 Prozent Auslastung sowie nahezu 10.000 Besucher - die Bregenzer Meisterkonzerte sind die erfolgreichste Abo-Konzertreihe im internationalen Bodenseeraum und weit darüber hinaus“, so der künstlerische Leiter Wolfgang Fetz.

Die Liste der im Festspielhaus auftretenden Orchester, Solistinnen und Solisten der Saison 2015/16 lesen sich wie das Who is Who der Musikwelt: Warschauer Philharmonie, Budapest Festival Orchestra, Wiener Symphoniker, Orchestre des Champs-Élysées und das Pittsburgh Symphony Orchestra, Jan Lisiecki, Thomas Zehetmair, Hilary Hahn, Patricia Kopatchinskaja, Grigory Sokolov und Daniil Trifonov.

Ein Musikfest der besonderen Art
Den glanzvollen Auftakt der Bregenzer Meisterkonzerte 2015/16 bildet am 10. Oktober 2015 das Konzert der Warschauer Philharmonie unter ihrem Dirigenten Jacek Kaspszyk im Festspielhaus Bregenz. Als Solist konnte einer der talentiertesten Pianisten der jungen Generation gewonnen werden: Jan Lisiecki. Bereits im Alter von 18 Jahren wurde Lisiecki mit dem renommierten Leonard Bernstein Award ausgezeichnet.

Ein Musikfest ganz besonderer Art verspricht das Konzert mit dem Budapest Festival Orchestra unter der Leitung des charismatischen Dirigenten Iván Fischer und dem außergewöhnlichen Violinisten Thomas Zehetmair am 11. November 2015. Zehetmair ist als Geiger und Dirigent eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart. Seine lange Instrumentalkarriere wird in den Einspielungen des größten Teils des Violinrepertoires dokumentiert.

Jahrhunderttalente auf der Violine
Auf den Auftritt der Wiener Symphoniker am 21. Januar 2016 unter dem renommierten Dirigenten Teodor Currentzis darf man sehr gespannt sein. Keine Geringere als das „Jahrhunderttalent“ (Die Zeit) Hilary Hahn konnte als Solistin für dieses Konzert engagiert werden. Sieben ECHO Klassik, zwei Grammys und die Auszeichnung als Gramophone Artist of the Year 2008, bestätigen ihre Ausnahmestellung und ihre Meisterschaft. Sie wird das Violinkonzert a-Moll op. 53 Antonín Dvorák spielen.

„Wohl kein anderer Dirigent hat die Elemente der historischen Aufführungspraxis beeindruckender auf das Repertoire des 19. Jahrhunderts übertragen als Philippe Herreweghe“, so The New York Times über den belgischen Stardirigenten. Er gastiert mit seinem Orchestre des Champs-Élysées am 27. Februar 2016 in Bregenz. Historisierende Aufführungspraxis trifft dabei auf eine Violinvirtuosin, die in Europas Konzertsälen für Furore gesorgt hat. Die Rede ist von Patricia Kopatchinskaja. Wer jemals Gelegenheit hatte, Patricia Kopatchinskaja im Konzert zu hören und vor allem zu sehen, wird von ihrer unkonventionellen Bühnenpräsenz überrascht gewesen sein.

Die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Geigerin sind nicht nur durch spektakuläre Neuinterpretationen klassischer Werke wie die „Kreutzer-Sonate“ von Beethoven bekannt geworden. Vor allem die Uraufführungen von mehr als fünfzig ihr gewidmeter oder eigener Kompositionen ließen international aufhorchen. 2014 wurde sie von der Royal Philharmonic Society als „Instrumentalistin des Jahres“ für die herausragendsten Live-Darbietungen in Großbritannien ausgezeichnet.

„Zauberer“ des zeitgenössischen Klavierspiels
„Der bedeutendste Pianist der Welt“, so urteilt Die Zeit über den Meisterpianisten Grigory Sokolov, der am 27. April 2016 bereits zum 6. Mal bei den Bregenzer Meisterkonzerten gastiert. Kritiker beschreiben ihn als „Großwesir“ (SZ), „Riese“ (NZZ), „Zauberer“ (Spiegel), oder „Mystiker“ und „Guru“ (FAZ) des zeitgenössischen Klavierspiels. „Viele Menschen sind überzeugt, dass nach dem Tod von Musikern wie Arturo Benedetti Michelangeli, Glenn Gould und Sviatoslav Richter jetzt Sokolov der größte lebende Pianist ist“, bemerkte der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Bruno Monsaingeon. Er erfasste das Wesen von Sokolovs Künstlertum bei einem Recital 2002 im Théâtre des Champs-Élysées in Paris mit der Kamera.

Pittsburgh Symphony Orchestra in Bregenz
Das Pittsburgh Symphony Orchestra ist eines der führenden amerikanischen Orchester und seit fast 120 Jahren ein essentieller Bestandteil des kulturellen Lebens Pittsburghs. Eine einzigartige Mischung aus perfekter Klangkultur und atemberaubender Präzision zeichnet dieses Orchester aus. Der gebürtige Vorarlberger Manfred Honeck, der seine Dirigentenlaufbahn bei Claudio Abbado begann, ist seit der Saison 2008/09 als Music Director des Orchesters tätig. Den Verantwortlichen der Bregenzer Meisterkonzerte ist es gelungen, dieses herausragende Orchester für das Konzert am 29. Mai 2016 zu engagieren.

„Was er mit seinen Händen macht, ist technisch einfach unglaublich. Sein Anschlag hat beides, Zärtlichkeit und dämonische Elemente“, so Martha Argerich über Daniil Trifonov. Seit seinem Triumph beim prestigeträchtigen Moskauer Tschaikowsky Wettbewerb 2011 hat der russische Pianist eine beispiellose internationale Karriere beschritten und trifft sich zum krönenden Saisonabschluss der Bregenzer Meisterkonzerte 2015/16 mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra im Festspielhaus Bregenz. Auf dem Programm stehen das legendäre 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow sowie die nicht minder populäre 5. Symphonie von Pjotr I. Tschaikowskij.

Info: www.bregenzermeisterkonzerte.at



Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Factbox:

Letzter Termin Bregenzer Meisterkonzerte 2015
• Sonntag, 31. Mai 2015, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz
Mahler Chamber Orchestra
Dirigent: Daniele Gatti


Termine Bregenzer Meisterkonzerte 2015/16
Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Festspielhaus Bregenz

• Samstag, 10. Oktober 2015
Warschauer Philharmonie
Dirigent: Jacek Kaspszyk
Klavier: Jan Lisiecki
Sopran: N.N.

• Mittwoch, 11. November 2015
Budapest Festival Orchestra
Dirigent: Iván Fischer
Violine: Thomas Zehetmair

• Donnerstag, 21.Jänner 2016
Wiener Symphoniker
Dirigent: Teodor Currentzis
Violine: Hilary Hahn

• Samstag, 27. Februar 2016
Orchestre des Champs-Élysées
Dirigent: Philippe Herreweghe
Violine: Patricia Kopatchinskaja

• Mittwoch, 27.April 2016
Grigory Sokolov, Klavier

• Sonntag, 29. Mai 2016
Pittsburgh Symphony Orchestra
Dirigent: Manfred Honeck
Klavier: Daniil Trifonov

Termin-, Besetzungs- und Programmänderungen vorbehalten.

Abonnement-Vorverkauf: Von 13. Juli bis 4. September 2015 bei Bregenz Tourismus & Stadtmarketing (Rathausstraße 35a, 6900 Bregenz, Telefon +43/5574/4080, E-Mail E-Mail). Schüler- und Jugendabos ab 4. September 2015 direkt bei Frau Selma Dünser (Telefon +43/5574/410-1522).

Einzelkarten-Vorverkauf: Ab 10. September 2015 bei Bregenz Tourismus und online unter www.v-ticket.at.

Sponsorpartner: Seit zehn Jahren unterstützen die Bank Austria und die illwerke vkw als starke und verlässliche Partner die Bregenzer Meisterkonzerte als Hauptsponsoren.

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