(openPR) Es ist unübersehbar, das anhaltende Interesse an der Pop-Art-Bewegung im zeitgenössischen Kunstgeschehen. Unter dem Begriff „Urban Pop“ begegnet man seit einigen Jahren einem crossover unterschiedlichster Richtungen. Die einen nennen es recyceln, die anderen Retro. Nach wie vor beeinflussen die konsum- und medienkritischen Ansätze der klassischen Pop-Art die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst. Es ist ein Wiederaufleben der Grafik auf Basis der populären Kultur. Charakteristisch sind helle, reine Farbe und sauber definierte Linien in der Bildsprache von Cartoons oder plakativen Werbeformulierungen. Die Heroen der Pop Art werden selbst zu Bildthemen, mit ironisierendem Unterton. Neu sind die Komplexität der Themen und die für viele noch ungewohnte Vernetzung von Kunst und Alltagskultur, auch befördert durch das World-Wide-Web, über alle Grenzen von Kulturen und nationalen Besonderheiten hinweg. Die künstlerischen Statements stehen für die Reflexion über postmoderne Nostalgie, und die Rolle des Künstlers in Bezug auf eine Gesellschaft, die von einer stetig wachsenden Reizüberflutung und Kommerzialisierung geprägt ist.
Eine Ausstellung mit Arbeiten von Banksy, CEPT, D*Face, Ben Eine, Ron English, Pure Evil, FAILE, Shepard Fairey, Ben Frost, Greg Gossel, Dave Kinsey, Frank Kozik, LEON, David Spiller, Marcos Torres, Nick Walker und anderen.
Ausstellung vom 08.05. bis 11.07.2015













