(openPR) Die Mediengrenzen verschwimmen, lösen sich auf und die unterschiedlichen Kanäle gehen ineinander über: es ist zwar nicht leichter geworden, alle medialen Kommunikationsmöglichkeiten zu überblicken, aber auch die Chancen auf Kommunikationserfolge haben sich deutlich erhöht.
Verloren hat bei dieser Entwicklung vor allem die Qualität von Inhalten, denn noch kämpfen selbst Spiegel-Online und Zeit Online vergeblich darum, dass die User mehr als meist nur den Lead, den ersten Absatz eines Online-Artikels lesen. Dies führt dazu, dass eine knackige Headline mit einem spektakulären Foto für ausreichend gehalten wird, um digitale Erfolge zu feiern. Kurzfristig betrachtet stimmt das sogar, Zugriffszahlen auf die Traumschlagzeile "Nackte Frau rettet kleines Katzenbaby aus brennendem Haus" wären grandios. Mit so einer Headline und einem Bild ist dann aber auch schon die ganze Geschichte erzählt. Was machen Kommunikatoren, die erreichen wollen, dass sich Konsumenten intensiver mit ihrem Thema auseinandersetzen?
Mehr Informationen bieten. Informationen mit Mehrwert bieten. Der einzige Weg! Wer es schafft, die "Headline"-Schwelle zu überstehen, hat einen flüchtigen und eigentlich belanglosen Reichweitenbringer zum wirklichen Interessanten gemacht, dessen Monetarisierung um das x-fache höher ist als die eines "Einmal-Clickers". Warum kann Radio-PR ein genialer Weg dahin sein? Im Gegensatz zu Online gibt es ihn im Hörfunk noch, den journalismus-wissenschaftlichen "Gatekeeper", den Entscheider über "Thema" und "Kein-Thema". Radio-Beiträge, die weder einen wirklich guten Mehrwert im Sinne von Tipps oder Beratung bieten, noch ernsthaft unterhaltsam sein haben keine Chance, ausgestrahlt zu werden. Wenn ein Manuskript und ein Audiobeitrag die sehr hohe Meßlatte "ausstrahlungs-würdig" genommen haben, dann ist dieses Manuskript eine unbedingt gute Vorlage für die Kommunikation auf allen anderen (digitalen) Kanälen. Der "proof of content" sozusagen. Nehmen Sie eine Radio-PR-Story und erzählen Sie diese in den anderen Medien - Ihre Hörer werden so auch User, die länger dran bleiben, sich intensiver mit Ihrem Thema beschäftigen und Ihre Marke so positiv erleben. Eine Headline ist nach wenigen Sekunden vergessen - ein guter Inhalt bleibt.













