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Janet Yellen, Yellen, das Euro-Zinsniveau und die Deflation

Bild: Janet Yellen, Yellen, das Euro-Zinsniveau und die Deflation
US-Zinsen - Noch immer keine Klarheit (Nachweis: pixabay)
US-Zinsen - Noch immer keine Klarheit (Nachweis: pixabay)

(openPR) Janet Yellen und die US-Zinswende – FED sendet keine Signale

Die Vorsitzende der US-amerikanischen Notenbank (FED), Janet Yellen, hüllte sich zum Ende der vergangenen Handelswoche in Schweigen.

Bezüglich des Zinspfads kann man laut Yellen von graduellen Zinsanhebungen ausgehen, die jedoch keinem festen Zeitplan folgen werden.



USA – US-Bruttoinlandprodukt (BIP) wächst, aber langsamer als erwartet

Für die US-Wirtschaft war im Vorfeld der Datenveröffentlichung ein BIP-Wachstum für den Zeitraum Oktober bis Dezember in Höhe von 2, 4 Prozent erwartet worden.

Die Bekanntgabe des US-Handelsministeriums erwischte zum Wochenschluss einige Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß.

Der Konsens lautet: Der Weg zur normalen Geldpolitik muss an die aktuelle Konjunktur angepasst werden, jedoch enttäuschte die Datenreihe. Die Anhebung des historisch niedrigen Zinsniveaus von aktuell 0 auf 0,25 Prozent sollte ab Juni stattfinden.

Europa – EZB – Gefahr einer Deflation im Euroraum

Der Druck zu handeln lastet schwer auf den Schultern der Europäischen Zentralbank, insbesondere aufgrund der drohenden Deflationsgefahr im gemeinsamen europäischen Währungsraum. Obwohl im Verlauf des QE-Programms Wertpapiere im Gesamtvolumen von etwa 1.100 Milliarden Euro erworben werden und dies mit der Intention die Inflationsrate, die jetzt unter null Prozent stagniert, auf die Zielmarke von etwa zwei Prozent zu steigern, tun sich bei der genaueren Betrachtung Abgründe auf.

Voraussichtlich wird das Anleihekaufprogramm der EZB alleine nicht ausreichen, um die Eurokrise zu beenden, zumal sie mit dem QE-Programm empirisch unbekanntes Terrain betreten hat. Zwar existieren Studien ähnlicher Maßnahmen aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien, doch wurden diese unter anderen Setups angefertigt, ergo sowohl ihre Rahmenbedingungen als auch ihre Wirkungsweise waren verschieden zum jetzigen Szenario in der Eurozone.

Somit werden isolierte geldpolitische Maßnahmen kaum den erstrebten Erfolg herbeiführen, nach dem sich Mario Draghi und die europäische Politikelite so sehr sehnen.

Nachhaltiges Wachstum, initiiert durch koordinierte struktur- und fiskalpolitische Maßnahmen, ergänzend unterstützt durch den geldpolitischen Segen der EZB, sollte im Vordergrund der Bemühungen stehen.

Erst die Scherenwirkung aus zurückgewonnener Wettbewerbsfähigkeit und dem Schuldenbergabbau dürften eine Besserung, sollte es dazu überhaupt noch kommen, für die GIPS-Staaten bewirken.

QE-Programm – Zinsniveau problematisch – Signalwirkung überwiegt

Makroökonomisch betrachtet bleibt das Zinsniveau weiterhin sehr problematisch. Zwar hat die Programmankündigung, wie bereits in den USA, auch in der Eurozone die Inflationserwartungen erhöht und einen Abwertungsdruck auf den Euro ausgeübt, doch scheint sich die Wirkung des QE-Programms bei dem ohnehin niedrigen Zinsniveau lediglich auf die Signalwirkung für die Kapitalmarktteilnehmer zu beschränken.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt dar. Der komplette Bericht sowie weitere Publikationen können im unabhängigen FX-Wirtschaftsblog (http://goo.gl/8eosc9) gesichtet werden.

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