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Nicht hinter jedem Kropf steckt ein Jodmangel

25.04.200610:07 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hannover, 24.04.2006. Bei einer vergrösserten Schilddrüse (Kropf) denken Ärzte vielfach zuerst an einen Jodmangel als Ursache und diagnostizieren einen Jodmangelkropf. Dieser ist mit Jodpräparaten oder einer Kombination aus Jod und dem Schilddrüsenhormon Thyroxin sehr gut behandelbar. Eine unzureichende Absicherung der Diagnose Jodmangelkropf kann indes fatale Folgen haben. Denn nicht nur ein Jodmangel, sondern auch entzündliche Schilddrüsenerkrankungen (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis) können mit einer Vergrößerung der Schilddrüse einhergehen. Bei diesen autoimmunbedingten Schilddrüsenentzündungen gilt eine Jodtherapie als Kunstfehler, weil sie den Krankheitsverlauf dramatisch verschlechtern kann. Neben der Tastuntersuchung der Schilddrüse sollte deshalb immer auch eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse sowie eventuell eine Bestimmung der Schilddrüsenautoantikörper erfolgen.

Stand der Jodversorgung in Deutschland

Die bundesweite Schilddrüsenwoche vom 24. bis 30. April 2006 ist der richtige Anlass um nachzufragen, wie es aktuell aussieht mit der Jodversorgung der deutschen Bevölkerung. Denn seit mehr als zwei Jahrzehnten wird von zahlreichen Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und Journalisten gebetsmühlenartig wiederholt „Deutschland ist ein Jodmangelgebiet!“. Doch kaum jemand macht sich die Mühe diese Äußerung auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. So zeigte eine groß angelegte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)* aus dem Jahre 2004, dass die Jodversorgung in Deutschland als optimal angesehen werden kann. Ausgeprägte Jodmangelkröpfe sind inzwischen selten. Diskutiert wird jetzt über eine Zunahme der Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse als Folge der künstlich mit Jod angereicherten Ernährung. Im Gegensatz zum Jodmangelkropf sind diese nicht so einfach behandelbar.

* Quelle: WHO Geneva, Department of Nutrition for Health and Development, Bruno de Benoist et al., 2004: Iodine status worldwide, WHO Global Database on Iodine Deficiency

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