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Startup möchte Energiewende in Afrika

23.03.201518:13 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Startup möchte Energiewende in Afrika
bettervest-Co-Gründer & Crowdfunding-Experte Torsten Schreiber vor einem frühen Prototyp
bettervest-Co-Gründer & Crowdfunding-Experte Torsten Schreiber vor einem frühen Prototyp

(openPR) Eschborn 20. März 2015 - Nach der Gründung der „Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG“ startet das erste mobile Solarkraftwer für Afrika mit einem erfolgreichen Crowdfunding. Ziel des Startups aus dem Rhein-Main-Gebiet ist es, Afrikas erster, dezentraler Energieversorger zu werden. Mit einer mobilen, kombinierten Solar- und Windanlage mit Speicher möchte das Unternehmen zum ersten dezentralen Energieversorger Afrikas werden und so die Abhängigkeit von Diesel als fossilem Brennstoff und Energieträger ablösen.



Die Geschäftsführung übernimmt Charlie Njonmou, welcher in Kamerun einen akademischen Abschluss im Internationalen Handel erworben- und an der Hochschule Darmstadt ein Studium der Energiewirtschaft erfolgreich abgeschlossen hat.

Unterstützt wird das Projekt dabei von Torsten Schreiber, dem Co-Gründer der mehrfach ausgezeichneten Crowdfunding-Plattform bettervest und Christian Deiters, dem Pressesprecher der Gesellschaft sowie Geschäftsführer von social-startups.de – dem führenden Portal für Social Startups.

Die Mobile Solarkraftwerk Afrika GmbH & Co.KG wird sich künftig um die Entwicklung und Finanzierung der mobilen Solarkraftwerke für Afrika kümmern – einem Kontinent, der von deutschen Medien meist mit Terror, Ebola und Armut in Verbindung gebracht wird, aber für Schreiber gerade im Energiesektor große Potenziale bietet, mit qualitativ hochwertiger und erprobter deutscher Technologie spannende Projekte umzusetzen.

Um die Finanzierungslücken in Afrika zu schließen, möchte Schreiber „Crowdfunding“ einsetzen und so deutsche Anleger direkt und unmittelbar an den Projekten beteiligen. Das Startup konnte mit der Crowdfundingkampagne in den ersten Stunden schon über 60.000 € einsammeln.

Das erste mobile Kraftwerk wird in Mourdiah, der Heimat von Dioncounda Traoré, dem ExPräsidenten von Mali, aufgestellt. Dort kommen pro Jahr über 2.000 Sonnenstunden zusammen – doppelt so viele wie in Deutschland. „Mit unserem mobilen Kraftwerk können wir bis zu 1.000 Menschen mit Strom versorgen“, rechnet Geschäftsführer Charlie Njonmou vor. „Wir werden das Konzept auf 100 weitere Standorte ausrollen. In Afrika gibt es leider sehr viele Orte ohne verlässliche Stromquelle.” Das Schlimmste: „Wenn es überhaupt Strom gibt, wird dieser von lauten und umweltschädlichen Dieselgeneratoren erzeugt.“

Die Kraftwerke baut das Startup – schlüsselfertig und betriebsbereit – in Duisburg zusammen mit dem Unternehmen Multicon Solar, das mit einer ausziehbaren Solarflügeltechnik zwischen 27 und 50 kWp Leistung aus einem 20-Fuß-Container herausholt. Zusätzlich werden die Container mit Kleinwindanlagen und Speichern ausgestattet, so dass sie Tag & Nacht Strom liefern können.

Finanziert werden die rund 100.000 € teuren mobilen Solarspeicherkraftwerke beispielsweise durch Crowdfunding mit deutschen Anlegern auf der Plattform bettervest, die Schreiber mitgegründet hat. Anschließend werden diese durch ein Mietkaufmodell zu festen Monatsraten verkauft, bis die Investition der Kleinanleger amortisiert ist. „Ab diesem Zeitpunkt profitieren die Dörfer und Institutionen vom kostenlosen, erneuerbaren Strom”, sagt Torsten Schreiber, der das nachhaltige, öko-soziale Finanzierungskonzept entwickelt hat. Ein positiver Nebeneffekt der Installation ist, die alten Dieselgeneratoren und deren CO2-Ausstoß zu substituieren. Vergleicht man die Anschaffungs- und Finanzierungskosten für ein Solarkraftwerk mit den Ausgaben für Dieselkraftstoff, lassen sich in 20 Jahren pro Standort mindestens 250.000 Euro Kosten einsparen. Außerdem wird so die Umwelt aktiv unterstützt, jedes mobile Solarkraftwerk substituiert ca. 30 Tonnen CO2, die dann über das Berliner Startup changers.com in Recoins gewandelt werden, einer, neuen, virtuellen Währung für CO2 – von den positiven Effekten für die Dorfgemeinschaft und dem
entsprechenden Imagewandel ganz abgesehen.

„In den nächsten Jahren soll so eine Flotte von Hunderten, dezentralen Inselanlagen entstehen, die aus Deutschland ferngewartet und finanziert werden”, so Christian Deiters, Pressesprecher des Unternehmens.

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