openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Herzinsuffizienz: Telemonitoring reduziert Therapiekosten

24.04.200614:38 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Herzinsuffizienz-Patienten profitieren von Hightech-Überwachung
Telemedizinische Betreuung verringert Zahl der Klinikeinweisungen, verbessert die Qualität der Therapie und spart zudem Kosten

Mannheim. Die telemedizinische Überwachung von Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz verbessert die Qualität der Therapie und senkt deutlich die Zahl der stationären Einweisungen. Neben den Patienten profitieren auch die Kostenträger. Sie müssen bei verbesserter Therapiequalität deutlich geringere Kosten für die Behandlung dieser chronischen Erkrankung aufwenden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Klinikums Brandenburg, die Dr. med. Peggy Kotsch anlässlich der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim vorstellte.



Rund 1,3 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), - Tendenz steigend. In der Altersgruppe der über 65jährigen ist sie der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen. Mit einer mittleren Überlebensrate von 7 Jahren ist die Herzinsuffizienz nicht nur bösartiger als viele Krebserkrankungen, sondern sie führt bei den Betroffenen auch zu einer dramatischen Verminderung der Lebensqualität.

Gerade Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz benötigen eine engmaschige Überwachung, um eine Verschlechterung des Krankheitsbildes frühzeitig zu erkennen und therapeutisch gegensteuern zu können. Das Telemonitoring von Vitalparametern, z. B. Blutdruck, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Atemfrequenz oder Gewicht, erlaubt die frühzeitige Erfassung objektiver und subjektiver Zeichen der Verschlechterung.

Die Vitaphone GmbH, die auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Aussteller vertreten war, bietet für das kardiologische Monitoring in Verbindung mit ihrem rund um die Uhr dienstbereitem medizinischen Service Center die entsprechenden telemedizinischen Tools (u. a. EKG-Monitoring-Card Vitaphone 100 IR, Loop-Recorder 3100 BT, Vitaphone 2300 (Herz Handy®) und Dienstleistungen.

Bei der Studie in Brandenburg wurden die erfassten Parameter in einem telemedizinschen Zentrum dokumentiert und ausgewertet. Kam es zu objektiven Veränderungen im Sinne einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Patienten oder klagten sie über subjektive Beschwerden, wurden die behandelnden Ärzte benachrichtigt.

Durch die intensive telemedizinische Überwachung, auch das ein Ergebnis der Brandenburger Studie, konnte die Hospitalisierungs-Rate bei den Patienten mit Herzinsuffizienz deutlich verringert werden, da drohende Komplikationen frühzeitig erkannt und behandelt wurden. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen verringerte sich um 64 Prozent, die der Krankenhaustage ging um 73 Prozent zurück. Für die Krankenkassen ergaben sich dadurch Einsparungen in erheblicher Höhe bei gleichzeitig verbesserter Therapiequalität.

Mit ähnlichen Ergebnissen wird beim Projekt CorBene ( www.corbene.de )gerechnet. Im Rahmen eines Vertrages zur Integrierten Versorgung unter Federführung der BKK Ford werden Patienten mit einer Herzinsuffizenz vom medizinischen Service Center der Vitaphone GmbH telemedizinisch überwacht und betreut. Zudem stellen definierte Schnittstellen zwischen den einzelnen Sektoren (Hausarzt, Kardiologe, Klinik, Reha-Zentrum) und leitliniengerechte Therapiepfade die Qualität der Behandlung auf hohem Niveau sicher.

Vitaphone GmbH

Die Vitaphone GmbH mit Sitz in Mannheim entwickelt Schlüsseltechnologien zur Übertragung von Biosignalen und biochemischen Parametern mit modernen Kommunikationsmitteln eingebunden in telemedizinische Betreuungssysteme. Für die Datenübertragung von Biosignalen mittels Mobiltelefon besitzt sie eine Vielzahl internationaler Patente. Als führender Anbieter telemedizinischer Tools und Dienstleistungen verfügt die Vitaphone GmbH über ein rund um die Uhr verfügbares und mit Ärzten besetztes medizinisches Service Center.

Der Abdruck ist kostenlos. Wir bitten um ein Belegexemplar.
Bildmaterial stellen wir Ihnen gerne kostenlos zur Verfügung.

Pressekontakt:

Vitaphone GmbH
Unternehmenskommunikation
Benjamin Homberg
Telefon: 0281 - 96 30 14
Mobil: 0173 - 324 01 74
E-Mail: E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 84485
 2895

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Herzinsuffizienz: Telemonitoring reduziert Therapiekosten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Vitaphone GmbH

Vier Kleidergrößen in sechs Monaten abnehmen: „Leicht erreicht!“ mit Vitaphone-Unterstützung sehr erfolgreich
Vier Kleidergrößen in sechs Monaten abnehmen: „Leicht erreicht!“ mit Vitaphone-Unterstützung sehr erfolgreich
Mannheim. Überaus erfolgreich: Das ist die erste Zwischenbilanz des telemedizinisch-gestützten Sekundärpräventionsprogramms „leicht erreicht!“ für krankhaft übergewichtige Versicherte der pronova BKK. Es startete vor sechs Monaten in Köln. Rund 8 Prozent ihres Körpergewichtes – das entspricht im Durchschnitt vier Kleidergrößen – verloren bisher die 32 Mitarbeiter der Ford-Werke, die an dem aus Ernährungsumstellung, Bewegung und telemedizinischem Gewichtsmonitoring bestehenden Programm im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung teilnehme…
Vitaphone und German Heart Centre: Telemedizinisches Kompetenzzentrum für chronisch Herzkranke in Dubai
Vitaphone und German Heart Centre: Telemedizinisches Kompetenzzentrum für chronisch Herzkranke in Dubai
Mannheim/Dubai. Telemedizin „Made in Germany“: Vitaphone Middle East und das German Heart Centre (GHC) in Dubai bauen gemeinsamen in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein telemedizinisches Kompetenzzentrum zur Diagnostik, zum Monitoring und zur Steuerung der Therapie von Patienten mit Herzerkrankungen auf. Dipl. Kaufmann Matthias Quinger, geschäftsführender Gesellschafter des führenden und global aufgestellten Mannheimer Telemedizin-Providers Vitaphone: „Unser kontinuierliches Engagement mit unserer Tochterfirma im Mittleren Osten – einem n…

Das könnte Sie auch interessieren:

Mediziner fordern verstärkten Einsatz von Telekardiologie - Bessere Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Mediziner fordern verstärkten Einsatz von Telekardiologie - Bessere Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
… ihre Behandlung werden im Schnitt mehr als 35 Milliarden Euro jährlich aufgewendet. Laut der VDE-Analyse betragen die durchschnittlichen Gesamtkosten der Therapie einer chronischen Herzinsuffizienz mit telemedizinischer Begleitung bei einer Erfolgsrate von 75 Prozent 3065 Euro; dagegen schlage die Behandlung ohne Telemonitoring mit 6397 Euro bei einer …
Bild: Telemonitoring revolutioniert die Betreuung von Herzinsuffizienz-Patienten Bild: Telemonitoring revolutioniert die Betreuung von Herzinsuffizienz-Patienten
Telemonitoring revolutioniert die Betreuung von Herzinsuffizienz-Patienten
Neue Hoffnung auf frühzeitige Intervention und LebensrettungHerzinsuffizienz bleibt eine der führenden Todesursachen in Deutschland, doch nun gibt es eine neue telemedizinische Versorgungsoption, die darauf abzielt, die Verschlechterung des Gesundheitszustands frühzeitig zu erkennen und Leben zu retten. In Deutschland leiden fast vier Millionen Menschen …
Aipermon stellt auf der diesjährigen Medica neue Möglichkeiten zum Telemonitoring von Lungenkrankheiten vor
Aipermon stellt auf der diesjährigen Medica neue Möglichkeiten zum Telemonitoring von Lungenkrankheiten vor
… am Messestand in Halle 15 C 39 außerdem über weitere Telemonitoring-Systemansätze der Aipermon GmbH & Co. KG für Krankheitsbilder wie Herzinsuffizienz, Diabetes, Adipositas und Bluthochdruck informieren. München/Düsseldorf, den 10. November 2010. Telemonitoring kommt zunehmend in der Medizin zum Einsatz. Flexibel zusammenstellbare Telemonitoringsysteme, …
Bild: Telemonitoring revolutioniert die Betreuung von Herzschwäche-PatientenBild: Telemonitoring revolutioniert die Betreuung von Herzschwäche-Patienten
Telemonitoring revolutioniert die Betreuung von Herzschwäche-Patienten
Herzinsuffizienz ist eine tödliche Erkrankung. Eine neue telemedizinische Versorgungsoption soll helfen, eine Verschlechterung des Gesundheitszustands frühzeitig zu erkennen und einzugreifen. Telemonitoring kann Leben retten. Baden-Baden, 03 Mai 2024 - Allein in Deutschland sind es fast vier Millionen Menschen, die unter einer Herzschwäche leiden. …
Herz-Patienten profitieren von Telemedizin und Hightech-Diagnostik
Herz-Patienten profitieren von Telemedizin und Hightech-Diagnostik
… kann. Die Vorteile des Telemonitorings haben auch den Landesverband der Betriebskrankenkassen in Nordrhein-Westfalen überzeugt. Da Vorhofflimmern eine häufige Begleiterkrankung der Herzinsuffizienz ist, gehört das das telemedizinische EKG-Monitoring von Herzinsuffizienz-Patienten durch die Vitaphone GmbH zum festen Bestandteil des Projektes CorBene, …
GETEMED versorgt brandenburgische Hochrisiko-Patienten mit telemedizinischen Geräten und Infrastruktur
GETEMED versorgt brandenburgische Hochrisiko-Patienten mit telemedizinischen Geräten und Infrastruktur
… demonstriert, wie die telemedizinische Versorgung von Patienten durch die Zusammenarbeit von Kliniken, niedergelassenen Ärzten und Telemedizinzentren in Brandenburg funktioniert.Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten internistischen Erkrankungen in Deutschland mit geschätzt zwei Millionen Betroffenen; die Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Patienten, die …
Mehr Sicherheit für Menschen mit Herzinsuffizienz
Mehr Sicherheit für Menschen mit Herzinsuffizienz
Verbesserung von Überlebenschancen und Lebensqualität durch Digitalisierung Patientinnen und Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz dürfen auf erhebliche Erleichterung ihres Alltags hoffen. Das bundesweit agierende Telemedizinzentrum der Bochumer Gesellschaft für integrierte Gesundheitsversorgung (GIG) ermöglicht es Ärztinnen und Ärzten, Patientinnen …
Telemonitoring bei Herzerkrankungen: Vorbericht publiziert
Telemonitoring bei Herzerkrankungen: Vorbericht publiziert
… sie auffällig, kann der Arzt oder die Ärztin zusätzliche therapeutische Maßnahmen einleiten. Ob dieses sogenannte Telemonitoring Patientinnen und Patienten bei Herzinsuffizienz oder bei Herzrhythmusstörungen mit hoher Herzfrequenz (ventrikuläre Tachyarrhytmien) Vorteile bietet, untersucht derzeit das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen …
Telekardiologie in der Versorgungsmedizin
Telekardiologie in der Versorgungsmedizin
… Medizinischen Klink am Klinikum Coburg, griff diesen Punkt auch in seinem Vortrag zum Thema „Telemonitoring zur leitliniengerechten Diagnostik und Therapie der chronischen Herzinsuffizienz“ auf. Zunächst verwies er dabei auf die Erfolge der medikamentösen Behandlung von Herzinsuffizienz-Patienten, deren Mortalität über den Einsatz von ACE-Hemmern, Betablockern …
Telefonberatung + Telemonitoring bei Herzmuskelschwäche
Telefonberatung + Telemonitoring bei Herzmuskelschwäche
4sigma und BKK MAN und MTU starten Betreuungsprogramm „Homecoach Herzinsuffizienz“ Oberhaching, den 15.07.2011. Bei der BKK MAN und MTU gelten als Maßstab für die Betreuung der Versicherten deren Bedürfnisse – gerade in Zeiten der Krankheit bietet sie Betroffenen individuelle und bedarfsgerechte Unterstützung. Mit dem telemedizinischen Betreuungsprogramm …
Sie lesen gerade: Herzinsuffizienz: Telemonitoring reduziert Therapiekosten