(openPR) Herzinsuffizienz-Patienten profitieren von Hightech-Überwachung
Telemedizinische Betreuung verringert Zahl der Klinikeinweisungen, verbessert die Qualität der Therapie und spart zudem Kosten
Mannheim. Die telemedizinische Überwachung von Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz verbessert die Qualität der Therapie und senkt deutlich die Zahl der stationären Einweisungen. Neben den Patienten profitieren auch die Kostenträger. Sie müssen bei verbesserter Therapiequalität deutlich geringere Kosten für die Behandlung dieser chronischen Erkrankung aufwenden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Klinikums Brandenburg, die Dr. med. Peggy Kotsch anlässlich der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim vorstellte.
Rund 1,3 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), - Tendenz steigend. In der Altersgruppe der über 65jährigen ist sie der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen. Mit einer mittleren Überlebensrate von 7 Jahren ist die Herzinsuffizienz nicht nur bösartiger als viele Krebserkrankungen, sondern sie führt bei den Betroffenen auch zu einer dramatischen Verminderung der Lebensqualität.
Gerade Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz benötigen eine engmaschige Überwachung, um eine Verschlechterung des Krankheitsbildes frühzeitig zu erkennen und therapeutisch gegensteuern zu können. Das Telemonitoring von Vitalparametern, z. B. Blutdruck, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Atemfrequenz oder Gewicht, erlaubt die frühzeitige Erfassung objektiver und subjektiver Zeichen der Verschlechterung.
Die Vitaphone GmbH, die auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Aussteller vertreten war, bietet für das kardiologische Monitoring in Verbindung mit ihrem rund um die Uhr dienstbereitem medizinischen Service Center die entsprechenden telemedizinischen Tools (u. a. EKG-Monitoring-Card Vitaphone 100 IR, Loop-Recorder 3100 BT, Vitaphone 2300 (Herz Handy®) und Dienstleistungen.
Bei der Studie in Brandenburg wurden die erfassten Parameter in einem telemedizinschen Zentrum dokumentiert und ausgewertet. Kam es zu objektiven Veränderungen im Sinne einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Patienten oder klagten sie über subjektive Beschwerden, wurden die behandelnden Ärzte benachrichtigt.
Durch die intensive telemedizinische Überwachung, auch das ein Ergebnis der Brandenburger Studie, konnte die Hospitalisierungs-Rate bei den Patienten mit Herzinsuffizienz deutlich verringert werden, da drohende Komplikationen frühzeitig erkannt und behandelt wurden. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen verringerte sich um 64 Prozent, die der Krankenhaustage ging um 73 Prozent zurück. Für die Krankenkassen ergaben sich dadurch Einsparungen in erheblicher Höhe bei gleichzeitig verbesserter Therapiequalität.
Mit ähnlichen Ergebnissen wird beim Projekt CorBene ( www.corbene.de )gerechnet. Im Rahmen eines Vertrages zur Integrierten Versorgung unter Federführung der BKK Ford werden Patienten mit einer Herzinsuffizenz vom medizinischen Service Center der Vitaphone GmbH telemedizinisch überwacht und betreut. Zudem stellen definierte Schnittstellen zwischen den einzelnen Sektoren (Hausarzt, Kardiologe, Klinik, Reha-Zentrum) und leitliniengerechte Therapiepfade die Qualität der Behandlung auf hohem Niveau sicher.
Vitaphone GmbH
Die Vitaphone GmbH mit Sitz in Mannheim entwickelt Schlüsseltechnologien zur Übertragung von Biosignalen und biochemischen Parametern mit modernen Kommunikationsmitteln eingebunden in telemedizinische Betreuungssysteme. Für die Datenübertragung von Biosignalen mittels Mobiltelefon besitzt sie eine Vielzahl internationaler Patente. Als führender Anbieter telemedizinischer Tools und Dienstleistungen verfügt die Vitaphone GmbH über ein rund um die Uhr verfügbares und mit Ärzten besetztes medizinisches Service Center.
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