(openPR) Immer häufiger treten Kopfschmerzen im Kindesalter auf – auch in Begleitung von Rückenschmerzen. Sind andere Ursachen abgeklärt, lohnt sich der Blick auf Aspekte wie verkrampfte Haltung, Bewegungsmangel und Stress, die zentrale Auslöser sein können.
„Um zu vermeiden, dass sich eine funktionelle Kette in Gang setzt, sind präventive Maßnahmen zu ergreifen.“, so Professorin Dr. med. Dr. Sportwiss. Christine Graf, die an der Deutschen Sporthochschule Köln forscht und Projekte zur Förderung der Kindergesundheit leitet.
„Bewegung, regelmäßige Entspannung und alle Maßnahmen zur Unterstützung einer gesunden Haltung sind wesentlich, wenn es um Kopf- und Rückenschmerzen geht. Dazu zählt, auch den Schulranzen oder Rucksack sowie den Platz für die Hausaufgaben genauer unter die Lupe zu nehmen.“ sagt die mehrfache Mutter, die mit ihren Kindern vereinbart hat, das Gewicht des Ranzens so weit wie möglich zu reduzieren und es auf beide Schultern zu verteilen. Das sei zwar vielleicht weniger cool, dafür aber eine einfache Maßnahme gegen Schmerzen im Kopf und am Nacken.
Rund um den Platz für die Hausaufgaben gilt: Lassen sich Tisch und Stuhl analog zum Wachstum des Kindes auf Körpergröße und -proportionen einstellen, schafft man die wichtigste Voraussetzung, um richtiges Sitzen und gesunde Haltung zu fördern. Solch ergonomisch sinnvolle Lösungen bietet beispielsweise der Schreibmöbelexperte moll: Jeder Schülerschreibtisch kann dank Höhenverstellung individuell angepasst werden, jeder Stuhl macht alle Wachstumsschübe mit. Flexibel schräg stellbare Tischplatten bringen eine entspannte Sitzposition bei den unterschiedlichen Tätigkeiten wie Lesen, Schreiben oder Malen.
Neben richtigem Sitzen ist Bewegung ein weiterer wichtiger Baustein, um Haltungsschäden langfristig vorzubeugen. Frau Professorin Dr. med. Dr. Sportwiss. Christine Graf empfiehlt: „Lange Sitzperioden sollte man gezielt mit Bewegung unterbrechen – etwa mit spielerischen Übungen. Beim Lockern der Muskeln werden frische Impulse für den nächsten Lernabschnitt gesammelt, der damit gleich entspannter verläuft. “.
Anregungen für einfache und wirksame Bewegungsübungen, die sich leicht in das Hausaufgabenprogramm integrieren lassen, sind auch unter www.gesundes-lernen.info zu finden. Diese wurden speziell für Kinder gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt.
Fällt konzentriertes Lernen dennoch schwer, kann auch Stress eine Ursache sein, der häufig durch zu viele Anforderungen entsteht. Gut ist daher, regelmäßig das gemeinsame Gespräch zu suchen: Fühlt das Kind sich überfordert? Welche Freizeitaktivitäten machen Spaß, welche weniger? Was kommt zu kurz? Dies befreit den Kopf und hilft, Frust vorzubeugen und gezielt Zeiten für Toben, Spielen und Nichtstun einzuplanen.
Nicht zuletzt zählt eine „gesunde Mischung“ aus vorbeugenden Maßnahmen und passender Lernumgebung. Dies wirkt nicht nur präventiv gegen Schulkopfschmerz und Rückenschmerzen: Wer fit und entspannt ist, lernt auch besser.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.moll-funktion.de.
Über Professorin Dr. med. Dr. Sportwiss. Christine Graf
An der Deutschen Sporthochschule Köln leitet Frau Graf das Children's Health Conventional Trial.
Weitere Informationen unter www.chilt.de












