(openPR) Am Mittwoch, den 4. März 2015 veranstaltete das Stuttgarter Haus der Wirtschaft eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung VorBilder. Die Wanderausstellung ist seit dem 21. Februar in Stuttgart zu sehen. Neben dem banden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann waren am Mittwoch auch Gerald Asamoah, Fabian Hambüchen und Martin Rietsch aka Musiker „2schneidig“ zu Gast im Podiumsgespräch über Rassismus und Diskriminierung in Deutschland. Ein besonderes musikalisches Highlight boten dabei Asamoah feat. 2schneidig – und begeisterten damit den gut gefüllten Steinbeis-Saal im Haus der Wirtschaft.
VorBilder – so heißt die Ausstellung der Kampagne „Politik und Sport vereint gegen Rechtsextremismus“, die seit Kurzem Station im Stuttgart macht. Das Haus der Wirtschaft zeigt eine vom Bundesinnenministerium initiierte Fotoausstellung von VorBildern, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung positionieren. Zu sehen sind jeweils schwarz-weiß Porträts von Sportler-Politiker-Paare, die an ganz unterschiedlichen Orten Deutschlands entstanden. So zeigen sich beispielsweise Jogi Löw und Winfried Kretschmann unter dem Motto „Rechtsaußen die Rote Karte zeigen“.
Am 20. Februar 2015 eröffnete das Stuttgarter Haus der Wirtschaft diese Ausstellung in ihrem Hause. Zum Podiumsgespräch waren neben Vertretern aus Politik auch Vorbilder geladen, die sich gegen Rassismus engagieren. Neben Ex-Boxprofi Luan Krasniqi berichtete auch Martin Rietsch alias Musiker „2schneidig“, der auch heute wieder zu Gast in Stuttgart ist, von Erfahrungen mit Diskriminierung in Deutschland als auch seiner Präventionsarbeit an Schulen. Mit seiner Kampagne „Against Racism – for a better tomorrow“ ist 2schneidig seit Jahren aktiv an Schulen im gesamten Bundesgebiet unterwegs, um mit Kindern und Jugendlichen Projekte gegen Rassismus zu gestalten. Gerade im Dezember 2014 wurde Martin Rietsch alias Sänger und Rapper „2schneidig“ für sein vielfältiges Engagement mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports vom Bundesinnenministerium, dem Deutschen Olympischen Sportbund und dem Verband Deutscher Sportjournalisten in der Sonderkategorie ausgezeichnet.












