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Die richtige Zahnpflege in jedem Alter

27.02.201518:50 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Die richtige Zahnpflege in jedem Alter
Zahnpflege für jedes Alter
Zahnpflege für jedes Alter

(openPR) Körper und Zähne verändern sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte. Damit die Zähne auch bis ins hohe Alter gesund bleiben, ist eine entsprechend angepasste Zahnpflege und die richtige Ernährung von großer Bedeutung. Die Zahnarztpraxis Dr. Pink und Dr. Lutzenberger skizziert im Folgenden die richtige Zahnpflege in den einzelnen Altersabschnitten.



1. Babys: Auch Milchzähne brauchen Schutz

Sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist, sollte die tägliche Zahnpflege einen festen Platz einnehmen. Milchzähne sind wegen einer anderen Schmelzstruktur besonders anfällig für Karies und müssen täglich von schädlichem Belag befreit werden. Je länger die „ersten“ Zähne erhalten bleiben können, desto seltener entstehen Zahnfehlstellungen. Verzichten Sie deswegen so früh als möglich auf süße Getränke in der Nuckelflasche, vor allem Nachts.
Verwenden Sie bei der Zahnreinigung weiche Kinderzahnbürsten und nur einen erbsengroße Menge von fluoridhaltiger Zahnpasta. Für die ganz Kleinen ist eine Fingerzahnbürste ab 2 Monaten ein idealer Einstieg. Hiermit kann man zum einen den Belag auf den Zähnen entfernen, zum anderen wird das Zahnfleisch massiert und Zahlungsbeschwerden gelindert.

2. Kleinkinder: KAI schütz vor Karies

KAI steht für eine sinnvolle Putz-Reihenfolge: Kauflächen, Außen und Innen. Die Reinigung der Kauflächen steht an erster Stelle, da die Fissuren-Karies das größte Risiko bei Kleinkindern darstellt. Fissuren sind die Grübchen in den Kauflächen der Backenzähne und dort bleiben Speisereste gern hängen. Im Anschluss werden die Außen- und Innenseite der Zähne mit einer weichen Kinderzahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta gereinigt. Spätestens mit 2 Jahren sollten die Zähne zweimal täglich gründlich gereinigt werden. Kinder dürfen und sollen erst selbst probieren und spielerisch an das tägliche Zähneputzen gewöhnt werden. Enorm wichtig ist jedoch, dass Eltern in dieser Phase das Putzergebnis kontrollieren und ggf. nachputzen.
Da die Zähne im Alter von 2 bis 6 Jahren noch weit auseinander liegen und mit der Zahnbürste nahezu alle Zwischenräume gut gereinigt werden können, sind Hilfsmittel zur Zwischenzahnreinigung noch nicht notwendig. Mit Wechsel der Backenzähne ist die Verwendung von Zahnseide jedoch sinnvoll, da die Zwischenräume der Backenzähne dann schnell bakterielle Beläge bilden können.

3. Jugendliche & Erwachsene: Hauptsache systematisch!

Im Erwachsenenalter bedroht Karies nicht mehr primär die Kauflächen, sondern die Zahnzwischenräume. Zusätzlich steigt das Risiko an einer Parodontitis zu erkranken. Hierbei setzen sich Bakterien am Zahnfleischsaum fest und verursachen eine Zahnfleischentzündung, die auch auf den Zahnhalteapparat übergehen kann. Im schlimmsten Fall droht hier der Verlust des Zahnes. Entsprechend sollte der Schwerpunkt der Zahnreinigung bei Erwachsenen auf dem Zahnfleischsaum und den Zahnzwischenräumen liegen, mittels Putzen und Verwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten. Die Reihenfolge der Reinigung - also ob erst die Kauflächen, dann die Innen- und Außenseite der Zähne - ist relativ unwichtig. Jedoch sollte immer nach einem bestimmten System geputzt werden, damit keine Bereiche ausgelassen werden. Ideal sind 3 Minuten, morgens vor dem Frühstück und Abends vor der Nachtruhe. Bitte nicht Schrubben, sondern mir Rüttelbewegungen oder der Fegetechnik den Belag auf den Zähnen entfernen.

4. Senioren: Gesunde Zähne auch im Alter

Auch im Alter ist eine gründliche Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume von großer Bedeutung. Mit den Jahren steigt das Risiko einer schweren Parodontitis und von aggressivem Wurzelkaries, die häufigsten Ursachen für Zahnverlust. Leider geht auch das Zahnfleisch im Alter zurück und freiliegende Zahnhälse bereiten Probleme; auch werden die Zahnzwischenräume größer. Das Zähneputzen sollte nun behutsamer erfolgen z.B. durch Zahnbürsten mit abgerundeten Borsten oder passenden Zahnzwischenraumbürsten. Für Träger von Zahnersatz (Brücken, Implantaten oder Prothesen) sind oft besondere Hilfsmittel erforderlich. So gibt es zum Beispiel Prothesenbürsten für die „Dritten“, Sensitiv-Zahncreme bei freiliegenden Zahnhälsen, Fluorid-Gel zum Schutz vor Zahnwurzelkaries oder Spezialzahnseide für die Reinigung von Brücken und Implantaten.

5. Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste?

Hier sind sich die Zahnmediziner einig: Bei richtigem Gebrauch ist die Überlegenheit der elektrischen Zahnbürste belegt. Dies gilt für Modelle mit runden, rotierenden Borsten sowie auch für die neueren Schallzahnbürsten. Wichtig ist der sanfte Umgang mit den Elektrischen. So wird der Bürstenkopf nur locker am Zahnfleischsaum oder den Kauflächen angesetzt und verweilt an jeder Stelle/Zahn für einige Sekunden. Niemals Schrubben!
Elektrische Zahnbürsten können bei Kindern auch als große Motivationshilfe dienen und die Kinder spielerisch an das regelmäßige Putzen gewöhnen. Auch ältere Menschen profitieren von elektrischen Bürsten, denn mit den Jahren lässt die Geschicklichkeit und die Beweglichkeit nach. Laut Studien nehmen bei den über 65-Jährigen nur noch 60% die Zahnbürste zweimal täglich in die Hand. Elektrische Zahnbürsten übernehmen die bewegliche Arbeit und spezielle Griffverstärker verbessern die Greifbarkeit der Zahnbürste.

6. Zähneputzen: Rotationsmethode oder Fege-Technik?

Bei der Verwendung von elektrischen Zahnbürsten gilt die strenge Regel: Nicht Schrubben, keine Bewegung, nur das Führen der Bürste ist sinnvoll.
Aber wie schaut es bei der manuellen Pflege aus? War früher das Credo mit kreisenden, rotierenden Bewegungen zu putzen, hat sich der Ansatz heute geändert. Der Grund: Bei der Rotationsmethode können durch die kreisenden Bewegungen der Bürste Bakterien und Zahnbeläge unter den Zahnfleischrand geschoben werden. Entzündungen können entstehen.
Wesentlich besser geeignet ist für den Erwachsenen die Fege-Technik. Dabei wird die Handzahnbürste leicht schräg am Zahnfleischsaum angesetzt und die Beläge in einer Art Wischbewegung nach unten gefegt. Hierbei gilt die Regel: Immer von Rot nach Weiß, also von Zahnfleisch zum Zahnende.

7. Ein Muss: Professionelle Zahnreinigung

Völlig altersunabhängig ist die professionelle Zahnreinigung, da selbst bei bester Pflege nicht alle Beläge und Verfärbungen selbstständig entfernt werden können. Dr. Pink und sein Team empfehlen den ersten Besuch im Kindesalter von 6 Jahren zu planen. Zum einen wird hier der Grundstein für gesunde Zähne gelegt und Probleme frühzeitig erkannt. Zum anderen übernehmen die Krankenkassen - im Vergleich zu den Erwachsenen - die professionelle Zahnreinigung im Alter von 6 bis 18 Jahren vollständig.

Weiterführende Informationen sind auf der Website von Dr. Pink unter http://www.max34.de/zahnpflege-baby-senioren/ einzusehen.

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