(openPR) Teisnach, 19.02.2015 - Bereits während ihrer Ausbildung zur Radio- und Fernsehtechnikerin Anfang der 1980er Jahre arbeitete die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner mit Geräten des Messtechnikherstellers Rohde & Schwarz. „Seit dieser Zeit verfolge ich die imposante Entwicklung des Unternehmens mit großem Interesse“, sagte die Politikerin am Aschermittwoch bei ihrem Besuch im Werk Teisnach und fügte an: „Die ganze Region darf stolz sein auf diesen Arbeitgeber.“
Das traditionsreiche Elektronikunternehmen aus München schaffe durch ständige Investitionen und moderne Produkte hochqualifizierte Arbeitsplätze und sichere dadurch den Wirtschaftsstandort Niederbayern unter dem Motto: „Hightech aus Teisnach für die ganze Welt.“
„Kurzum: Rohde & Schwarz ist ein echter Champion“, so Ilse Aigner und verwies neben der wirtschaftlichen Expansion des Unternehmens auch auf die „florierende Marktgemeinde Teisnach“.
Rohde & Schwarz-Werkleiter Johann Kraus führte die Wirtschaftsministerin im Beisein von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und des Bundestagsabgeordneten Alois Rainer durch die Produktion, wo inzwischen über 1400 Menschen beschäftigt sind. „In den letzten zehn Jahren erhöhten wir markant unsere Produktionsfläche, die Anzahl der Mitarbeiter und die Wertschöpfung in der Fertigung“, sagte Kraus.
Als eines der wenigen Unternehmen in Deutschland fertige man in Teisnach noch selber Leiterplatten: „Das ist eine Kernkompetenz von uns, in die wir viel Geld investieren.“ Die technologische Weiterentwicklung auf diesem Gebiet sichere auch die enge Zusammenarbeit mit der Bayerischen Forschungsstiftung.
Weltmarktführer bei TV-Sender
„Wir gehen unseren eigenen Weg und produzieren unsere hoch komplexen Teile weitestgehend selber“, erklärte Johann Kraus. In einem TV-Sender seien beispielsweise rund 3000 Einzelteile verbaut, die fast alle in Teisnach gefertigt werden. „Darüber hinaus sind unsere Mitarbeiter weltweit unterwegs und bauen die Anlagen auf.“
Seit 1969 ist die mechanische Präzisionsfertigung ein Aushängeschild des Werks Teisnach. „Wir arbeiten hier präziser als ein Uhrwerk im Tausendstel-Millimeter-Bereich unter vollklimatisierten Bedingungen.“ Eine Gehäusefertigung samt Oberflächenveredelung mit Galvanik oder Lackierung und die Entwicklung und Produktion von Funkkommunikationssystemen gehören außerdem zum Produktportfolio.
Völlig neue Wege gehe das Werk Teisnach in der Auftragsfertigung für externe Kunden: „Hier fertigen wir beispielsweise komplexe Mess-Systeme zur Brillenanpassung, moderne Nierensteinzertrümmerer oder hochgenaue Hohlleiter für die Luft- und Raumfahrt.“ Johann Kraus sieht dieses langjährige Engagement als „zweites Standbein und wichtigen Benchmark“.













