(openPR) Jede zweite Führungskraft ist unzufrieden mit ihrem Gehalt
Bei den vielfältigen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt bleibt die Frage nach angemessener Vergütung konstant, denn um bei sinkenden Beschäftigtenzahlen die richtigen Mitarbeiter zu finden und langfristig zu binden, bedarf es einer hohen Arbeitgeberattraktivität.
Die contec Vergütungsstudie 2014 gibt einen Überblick über die aktuellen Gehälter und Entgeltstrukturen des Top-Managements in der Sozialwirtschaft und zeigt, anknüpfend an die fünf Vorgängerstudien, Längsschnitte der letzten Jahre auf. So bietet die Erhebung anhand von Vergleichswerten die Möglichkeit, zielführende Strategien im Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte zu entwickeln. Denn diese sind in den Unternehmen der Sozialwirtschaft das A und O. Sie entscheiden über Rahmen- und Arbeitsbedingungen, um gute Mitarbeitende zu finden, fördern und zu binden und helfen dem Unternehmen sich am Arbeitsmarkt nachhaltig zu platzieren.
Umso alarmierender ist es, dass gut 50 Prozent der insgesamt 584 befragten Führungskräfte aus der Sozialwirtschaft ihre Gehaltshöhe als unangemessen empfinden. Besonders die niedrigen Zufriedenheitswerte bei Einrichtungsleitern mit 35 Prozent und bei Personen aus den Bereichen Pflegedirektion und Pflegedienstleitung mit 26,8 Prozent veranlassen aufzuhorchen.
Bei der Wahl eines Arbeitgebers spielt das Einkommen zwar keine allein-entscheidende Rolle, ist aber dennoch ein wesentlicher Einflussfaktor. Insofern liefert die contec Vergütungsstudie, die unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Gabriele Moss vom RheinAhrCampus durchgeführt wurde, wichtige Erkenntnisse und Transparenz für Unternehmen und Führungskräfte insbesondere zu Vergütungshöhen und –strukturen in der sozialwissenschaftlichen Branche.
Ein besonderer Mehrwert der Erhebung, die durch das IEGUS Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft wissenschaftlich ausgewertet wurde, liegt im Datenvergleich über mehrere Erhebungsjahre hinweg, sodass Veränderungen und Trends bei der Vergütung detailliert nachgezeichnet werden können. Mit dem thematischen Schwerpunkt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf trägt die bundesweite Studie aber auch dazu bei, immaterielle Faktoren als einen Aspekt der Arbeitsplatzattraktivität zu berücksichtigen.
Die ausführliche Auswertung der Studienergebnisse ist nun erschienen und mit wenigen Klicks über unseren online Shop zu beziehen. Alternativ erhalten Sie die Studie auch per Fax-Bestellschein.











