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BVDVA fordert vorurteilsfreie Debatte beim eHealth-Gesetz

17.02.201518:11 UhrVereine & Verbände

(openPR) Berlin, 16. Februar 2015 – Das eHealth-Gesetz ist eines von fünf aktuellen Gesetzesvorhaben im Bundesgesundheitsministerium (BMG). Der Referentenentwurf liegt seit Mitte Januar vor. Seitdem laufen die Gespräche und politischen Verhandlungen. Gleichzeitig hat eine intensive öffentliche Diskussion zu dem Thema eingesetzt. Auch der BVDVA hat – naturgemäß – ein Augenmerk auf den weiteren Fortgang dieses Themas.
Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken begrüßt die Bewegung, die durch den eHealth-Gesetzentwurf in die Debatte um die Digitalisierung des Gesundheitswesens gekommen ist. Gleichzeitig fordert er eine vorurteilsfreie Diskussion. Es muss zudem ein klares Übergangsszenario für den Übergang von der Papier- hin zur digitalen Kommunikation geben. Die Zeit drängt: Deutschland hinkt in Europa, aber mehr noch weltweit hinterher, wenn es um ein innovatives Gesundheitssystem geht. Das ganze Vorhaben steht und fällt jedoch mit der Systematik der Telematik-Infrastruktur. Das betrifft in allererster Linie die Sicherheit der Patientendaten, aber natürlich auch die Anwendungsmöglichkeiten.

Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen dieses Gesetzes geht es dem BVDVA um folgende Punkte:
- Die Digitalisierung muss mit einer Qualitätsoffensive einhergehen
- Keine IT-Parallelstrukturen etablieren; die Infrastruktur der Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen) muss auf der Zielgeraden unterstützt werden
- Medikationspläne müssen sich auch in Online-Verfahren erstellen lassen und kommunizierbar sein – die Papiervariante kann nur eine zusätzliche Möglichkeit sein, sollte aber keine Basis für Daten mehr darstellen

„Es wurde bedauerlicherweise schon viel Zeit verschwendet. Darum ist es nun umso wichtiger, jetzt endlich mit konkreten Projekten zu starten, um eine innovationsfreudige Umgebung für elektronisch gestützte Verfahren zu etablieren“, so der BVDVA-Vorsitzende Christian Buse. Der BVDVA sehe sich in vielen Bereichen des Gesundheitswesens als Innovationstreiber. Das Papierrezept ist mit einer Erscheinungsform von 800 Mio. Stück im Jahr ein gigantischer Materialberg, den es effektiv abtragen gelte. „Unsere Mitglieder fordern nicht nur ein durchdachtes und funktionierendes eHealth-System, sie sind auch jederzeit gerne Ratgeber für die Politik“, führt Buse weiter aus und signalisiert selbst Gesprächsbereitschaft im Zuge der weiteren Ausarbeitung des Gesetzes.

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