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Insolvenzquote 2014 im Logistiksektor um 14,1% gesunken

16.02.201519:04 UhrLogistik & Transport

(openPR) Creditsafe Deutschland stellte bei der jüngsten Insolvenzanalyse von deutschen Export- und Logistikunternehmen 14,1% weniger Konkurse als im Vorjahr fest. 3163 Firmen aus Industrie, Handel und dem Logistiksektor mussten 2014 Insolvenz anmelden. Erst im vorherigen Jahr stiegen die Logistik-Pleiten um 2,5% von 3593 Insolvenzen in 2012 auf 3684 in 2013 an. Creditsafe-Geschäftsführer Goran Filipovic ist über den Rückgang der Firmenpleiten erfreut: “Es ist wichtig für die deutschen Exporteure, dass die Rekordumsätze nicht nur unter globalen Unternehmen aufgeteilt werden, sondern dass möglichst viele Firmen stabile Umsätze einfahren – davon profitiert Wirtschaft sowie Gesellschaft gleichermaßen“. Die niedrigen Exportkosten aufgrund des sinkenden Ölpreises und die gute Binnenkonjunktur sind ausschlaggebende Gründe für diese Entwicklung. Angesichts der Sanktionen gegen Russland befürchteten Ökonomen wie unter anderem ifo-Präsident Hans Werner Sinn insbesondere für Industrie und Handel Umsatzeinbußen und den daraus folgenden Arbeitsplatzabbau, jedoch erwiesen sich die deutschen Exporteure und Logistiker als solide und wandlungsfähig.



Häufige Insolvenzgründe


In der Finanzkrise mussten deutsche Exporteure und Logistiker schmerzvoll erfahren, wie schnell ein Partner ausfallen kann. 2009 meldeten 4327 Export-und Logistikfirmen Insolvenz an, seit dem ist der Wert stetig gesunken. Die zunehmende Vernetzung des einzelnen Mitglieds einer Lieferkette erhöht die Komplexität und die damit verbundenen Risiken des gesamten logistischen Ablaufs. In der Regel sind die Margen in der Logistik gering, weshalb Liefer- oder Zahlungsausfälle große Schwierigkeiten wie Liquiditätsengpässe oder Vertragsstrafen durch Lieferverzug mit sich bringen. Stetig ändernde Absatz- und Beschaffungsmärkte erfordern eine permanent aktuelle Informationsbasis und einen reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse. Kleine Transportunternehmen können keine großen Auftragsvolumina bei Nachfrageschüben bedienen. Die Folge sind häufig Auftragsrückgänge und Umsatzeinbußen, die zur Zahlungsunfähigkeit führen. Außerdem fördern Fehlinvestitionen, Marktverluste an den Wettbewerb, Managementfehler wie im Fall der Handelskette-Schlecker sowie ein mangelhaftes Risikomanagement die Konkursgefahr.

Zukunft ungewiss

Einerseits sorgt derzeit die gute Binnenkonjunktur und der niedrige Ölpreis für gute Vorzeichen in der Logistik- und Exportbranche. Anderseits nimmt die Verschuldung und Stagnation der Wirtschaft in Europa zu und macht diese Absatzmärkte unattraktiv. Dennoch glaubt Goran Filipovic, dass sich die Insolvenzquote auch in diesem Jahr weiter verringern wird: “ Aufgrund des billigen Geldes sind die Finanzierungsbedingungen gut. Sie verschaffen auch angeschlagenen Unternehmen Zeit, um wieder in Schwung zu kommen. Außerdem senkt das günstige Öl die Transportkosten. Der Wertverlust des Euros macht deutsche Produkte im Ausland noch attraktiver und öffnet ihnen den Weg in neue Märkte“. Tatsächlich haben deutsche Logistiker und Exporteure selbst unter schweren Rahmenbedingungen in den letzten Jahren immer wieder Rekorde aufgestellt.

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