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Chance verpasst – Probleme bleiben

29.04.200401:35 UhrVereine & Verbände

(openPR) Zürich. Heute hat die Schweizer Bevölkerung eine einmalige Chance verpasst: Dass sie sich gegen einen Atomausstieg ausgesprochen hat, ist bedauerlich. Denn die Probleme der Atomenergie bleiben bestehen und werden sich in Zukunft noch verschärfen. Deshalb verspricht Greenpeace all jenen, die heute «Ja» gestimmt haben: Wir bleiben dran.



Von vornherein war klar: Die Chance, eine Initiative beim Stimmvolk durchzubringen, ist gering. Nur rund sieben Prozent aller Initiativen haben bis jetzt vor dem Volk Gnade gefunden. Und eine Doppelinitiative ist überhaupt noch nie angenommen worden. Wenig hilfreich für eine zukunftsträchtige Energiepolitik war zudem der Abstimmungskampf der Economiesuisse, die satte 15 Millionen Franken in eine gehässige und nicht eben der Wahrheit verpflichtete Nein-Kampagne butterte.

Greenpeace hat gehofft, dem Auslaufmodell Atomenergie einen kontrollierten Abgang zu bereiten. Das ist heute nicht möglich gewesen. Die überholte Atomtechnik wird uns noch länger beschäftigen, als es uns lieb ist. Trotz der Niederlage wird Greenpeace weiter am Thema dranbleiben. Denn die Probleme bestehen weiter:

- Die schweizerischen Atommeiler gehören jetzt schon zu den weltweit ältesten. Mit jedem Tag Betriebszeit steigt das Risiko eines grossen Unfalls. «Weiterbetreiben so lange wie sicher», wie es die Atomwirtschaft verlangt, ist und bleibt ein gefährliches Spiel mit dem Feuer.- Man weiss immer noch nicht, wohin mit dem Atommüll. Sollte tatsächlich ein Lager in der Schweiz gebaut werden, haben die Vertreter der Atomindustrie schon vorgesorgt: Die Standortkantone dürfen nicht mehr mitentscheiden. Das ist in höchstem Mass undemokratisch.- Nach wie vor will die Atomindustrie ihren Müll ins Ausland – zum Beispiel nach Russland – abschieben. Das ist verantwortungslos.- Die Sicherheitsbehörde HSK nimmt ihre Aufsichtspflichten nur ungenügend wahr. Sie muss unabhängiger werden und sich vom Klammergriff der Atomindustrie befreien.- Die Energieversorgung der Schweiz ist nach wie vor umweltschädlich und verschwenderisch. - Wenige profitieren vom teuren Atomstrom – aber die Risiken werden uns allen aufgebürdet.

Die Aufgabe von Greenpeace wird es auch künftig sein, eine öffentliche Kontrolle zu garantieren und für eine unabhängige und kritische Information zu sorgen. Greenpeace wird sich zudem dafür engagieren, dass Stromeffizienz und erneuerbare Energien gefördert werden. Und Greenpeace wird dafür einstehen, dass die Standortkantone ein Mitentscheidungsrecht bei Atommülllagern bekommen.

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