(openPR) Hamburg. Der Unternehmensberater Erwin Seyfarth moderiert seit 20 Jahren bundesweite Gesprächsrunden von Mittelständlern, in denen die brennendsten Probleme der Branche unter Konkurrenzausschluss diskutiert werden. Jetzt bietet er sein Know-how auch anderen Beratern an. Das Modell Klientengruppen könnte sich zu einer echten Alternative für Consultants inmitten der aktuellen Beraterkrise mausern.
„Die wirklich brennenden Themen Ihrer Branche unter Konkurrenzausschluss diskutieren und Lösungen finden“: Das Motto der „Strategie-Arbeitskreise“, die der Hamburger Erwin Seyfarth seit 1985 moderiert, ist Programm. Zweimal im Jahr treffen sich zwischen 10 und 15 Geschäftsführer oder Inhaber aus der Druckindustrie – auf die sich Seyfarth spezialisiert hat –, um drei Tage lang ans Eingemachte zu gehen. Es geht um heikle Themen wie Kennzahlen, Stundensätze oder Budgetplanung, die von den Teilnehmern offen diskutiert werden.
Durch das besondere Design der Klientengruppen lernen die Teilnehmer aus den Fehlern der anderen und bekommen von ihnen Lösungsansätze für ihre eigenen Probleme. Das funktioniert vor allem aus zwei Gründen: Alle Themen, die von den Teilnehmern diskutiert werden, kommen von ihnen selbst. „Damit stelle ich sicher, dass die Inhalte wirklich authentisch und aktuell sind“, erklärt Seyfarth. Jedes der bis zu 12 Mitglieder bekommt ein Zeitfenster von 20 bis 30 Minuten, um über sein Thema zu referieren. Danach gibt es Feedback, Tipps und Anregungen von Seyfarth und den Kollegen.
Der zweite, fast noch wichtigere Aspekt, ist der Konkurrenzausschluss. Da der Hamburger seine Klientengruppen bundesweit anbietet, sitzen keine Wettbewerber der Teilnehmer mit am Tisch. „Wäre das nicht der Fall, würden die wirklich brennenden Probleme aus Angst vor der Konkurrenz in der Schublade bleiben“, sagt Erwin Seyfarth. Die Teilnehmer der einzelnen Gruppen kommen aus allen Teilen der Republik und beschließen einstimmig, ob ein neues Mitglied aufgenommen wird oder nicht.
Erwin Seyfarth ist mit seinen Klientengruppen offenkundig in eine Lücke gestoßen. Die Zahl der Arbeitskreise ist mittlerweile auf acht angewachsen, viele Teilnehmer sind schon seit über zehn Jahren dabei. Nachdem sich das System zu einem Erfolgskonzept für mittelständische Betriebe aus der Druckindustrie entwickelt hat, bietet Seyfarth sein Know-how jetzt auch für andere Berater und Consultants an. Ziel ist es, sie in die Lage zu versetzen, eigene Strategie-Arbeitskreise für ihre Branchen zu etablieren. Zwei Gruppen mit jeweils zehn Teilnehmern laufen bereits. Die Bandbreite der Zielgruppen der einzelnen Berater ist dabei groß: Consultants für Autohäuser, Werkzeugmaschinenhersteller und Krankenhäuser sind ebenso dabei wie für Stukkateure, Musikpädagogen oder Bauunternehmen.
Als eine besondere Chance sieht Erwin Seyfarth das Modell Klientengruppen gerade für ältere Consultants jenseits der 50. „Für diese Art der Gruppen braucht man einiges an Berufserfahrung. Ein 30-Jähriger könnte das sicherlich nicht besonders glaubhaft rüberbringen. Deshalb ist das Modell eine Chance für die über 50-Jährigen. Sie können ihre ganze Erfahrung und ihr gesammeltes Know-how einbringen und beweisen, dass sie noch nicht zum „alten Eisen“ gehören“, sagt der Hamburger. Das könne eine große Chance sein, gerade wenn man von Arbeitslosigkeit bedroht sei oder kurz vor Ende des Erwerbslebens noch einmal etwas Neues machen möchte.
Kontakt: Erwin Seyfarth
Poststraße 25
20354 Hamburg
Tel: 040 / 34 50 55
www.klienten-gruppen.de









